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Wyclef Jean hat Morddrohungen erhalten, weil er als Präsident für seine Heimat Haiti kandidieren will.

Wyclef Jean erhält Morddrohungen

Port-au-Prince - Der Musiker Wyclef Jean hat nach der Ankündigung seiner Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl in Haiti Morddrohungen erhalten. Er bleibt trotzdem im Land.

Das teilte der mit der Band “Fugees“ berühmt gewordene Hip-Hopper der Nachrichtenagentur AP am Dienstag in einer E-Mail mit. Man habe ihn aufgefordert, Haiti zu verlassen, schrieb Jean. Er sei daraufhin vorerst abgetaucht, halte sich aber weiter in dem Karibikstaat auf und warte nun auf eine Entscheidung der Wahlkommission, ob seine Kandidatur zugelassen werde. Am Freitag will die haitianische Wahlkommission mitteilten, welche der 34 Kandidaten endgültig zur Präsidentenwahl am 28. November zugelassen werden.

Am Montag hatten Dutzende seiner Anhänger vor dem Gebäude demonstriert, in dem die Wahlkommission tagte. Jean selbst berichtete vor Journalisten, er sei bedroht worden, deshalb wollte er sich an einen geheimen Ort in Haiti zurückziehen.

Haiti: Der Kampf ums Überleben

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Haiti: Der Kampf ums Überleben
Männer suchen unter den Toten Angehörige © AP
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Auch eine junge Frau vermisst Angehörige © AP
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Identifizierte Tote werden mit einem Band um den großen Zehen markiert © AP
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Ein Mann schützt sich mit Kleiderfetzen vor dem Verwesungsgeruch © AP
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Ein Mann hat sich an einer Tankstelle zwei Kanister Benzin abgefüllt. Vielerorts wurden Geschäfte geplündert © AP
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Fast alle Anwesenden versuchen, sich umsonst Benzin abzuzapfen © AP
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Ein Mann steht einer verletzten Frau bis zu deren Behandlung bei © AP
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Nur der Arm eines verschütteten Opfers ragt aus den Trümmern © AP
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Ein verletztes Kind wird notdürftig genäht © AP
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Ein spanischer Helfer rettet den Zweijährigen Redjeson Hausteen © AP
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Der Kleine klammert sich an seinen Lebensretter © AP
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Schnell durfte er wieder in die Arme seiner Mutter © AP
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Ein Kind wird unter mütterlichem Beistand vom Arzt behandelt © AP
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Ein Überblick des Grauens © AP
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Gladys Louis Jeune ist eine der Überlebenden © AP
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Die Retter haben sie nach 43 Stunden aus den Trümmern befreit © AP
Haiti: Der Kampf ums Überleben
Prominenter Beistand: Rapper Wyclef Jean reist in seine Heimat © AP
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Ein chinesischer Arzt versorgt ein verletztes Kind © AP
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In einer notdürftig errichteten Klinik werden Verletzte so gut es geht versorgt © AP
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Der Franzose Pascal Simon koordiniert die Versorgung mit Arzneimitteln © AP
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Auch Sarla Chand, 65, aus New Jersey zählt zu den Geretteten © AP
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Französische Feuerwehrmänner haben sie von den Trümmern befreit und bringen sie ins Krankenhaus © AP

Laut der haitianischen Verfassung dürfen sich um das Präsidentenamt nur Kandidaten bewerben, die in den fünf Jahren vor der Wahl in Haiti gelebt haben. Wyclef Jean lebt seit seinem neunten Lebensjahr in den USA, engagiert sich aber schon seit Jahren in seinem Heimatland. Vor fünf Jahren gründete er dort die Hilfsorganisation Yele, 2007 wurde er vom amtierenden haitianischen Präsidenten René Préval zum Ehrenbotschafter des Landes ernannt.

dapd/dpa

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