Aldi-Rucksack-logo-Nord süd Ogata
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Aldi ist als Lebensmitteldiscounter bekannt. Mit einem eigenen Rucksack dürfte das Unternehmen bald noch öfter in deutschen Innenstädten zu sehen sein.

Der Nachfolger der legänderen Aldi-Tüte

Aldi verkauft eigenen Rucksack - für einen besonderen Preis

  • Marcel Richters
    vonMarcel Richters
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Bislang war Aldi vor allem als Lebensmitteldiscounter bekannt. Jetzt will das Unternehmen auch in Sachen Mode mitmischen.

Frankfurt - Lange waren sie erwartet worden, jetzt sind sie endlich da: Die Aldi-Rucksäcke. Nachdem Konkurrent Lidl bereits vor kurzem mit einer limitierten Sneaker-Edition für Aufsehen gesorgt hatte, bringt Lebensmitteldiscounter Aldi jetzt die lange erwarteten Rucksäcke mit eigenem Logo auf den Markt.

Das erste Modell von Aldi ist denkbar schlicht gehalten und sticht gerade deswegen ins Auge. Zwei Trageriemen, ein großes Hauptfach, mehr braucht dieser minimalistische Rucksack nicht. Dank des durchdachten Designs lassen sich die Rucksäcke nämlich auch als Tragetaschen verwenden.

Aldi-Rucksack kommt in verschiedenen Farben

Der Aldi-Rucksack kommt bei Aldi Süd in gleich vier verschiedenen Farben. Blau, grün, petrol und rot stehen zur Auswahl. Bei Aldi Nord ist die Auswahl nicht ganz so groß, dort sind nur blau, grün und rot im Angebot. Und was den Rucksack wirklich einzigartig macht: Das große Aldi-Logo mitten auf der Rückseite.

Aldi-Rucksack ist waschbar

Hergestellt wird der Aldi-Rucksack aus 100 Prozent Polypropylen. Das Material soll widerstandsfähig sein und so lässt sich die Tasche auch mehrfach verwenden, sogar waschbar ist sie. Und da es bekanntlich heißt: „Tue Gutes und rede darüber“, ist das knallgrüne Logo der „Aldi Verapckungsmission“ gut sichtbar an jeder Tasche angebracht.

Die Idee zum Aldi-Rucksack kommt aus Hamburg

So sieht er aus, der neue Aldi-Rucksack. Das Design stammt vom Hamburger Unternehmen Ogata.

Die Idee zu dem Aldi-Rucksack stammt vo Cornelius Voss, Gründer des Startups Ogata aus Hamburg. Die Hamburger haben bereits mit ihrer Tasche „John John“ einen neuen Ansatz für Papiertüten entwickelt, den sie jetzt auf den Aldi-Rucksack übertragen haben. „Die Einkaufstasche für den Rücken bringt die Menschen zum Einkaufen aufs Fahrrad – das kommt der Gesundheit und der Umwelt zugute“, erläutert Voss das Konzept. Bei vielen Einzelhandesgeschäften gäbe es eigene Taschen, auch wiederverwendbare. Aber keine davon hilft, die Hände frei zu halten und sich fürs Radfahren eigenen, so Voss.

Bei Aldi stieß die Idee schnell auf offene Ohren. „Die Einfachheit der Idee von Ogata hat uns von Anfang an begeistert. Simple Lösungen, die den Alltag einfacher gestalten - das passt zu Aldi“, erklärt Nora Verfürth, Direktorin für unternehmerische soziale Verantwortung und Qualitätssicherung bei Aldi Nord.

Keine Sorge vor hohen Kosten beim Aldi-Rucksack

Wer sich jetzt für eine der neuen Taschen interessiert, muss keine Sorge haben, dass sich das neue Fashion-Icon in solchen preislichen Regionen bewegt, wie die Luxus-Alditasche von Lars Eidinger. Diese ist nämlich für satte 550 Euro zu haben. Für den neuen Aldi-Rucksack schlagen dagegen nur 79 Cent zu Buche. Wer also schon jetzt ein Statement setzen möchte und nicht bis zur Fashion Week warten will, kann getrost zugreifen, ganz unabhängig vom Geldbeutel. Von Marcel Richters

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