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Im Frankfurter Stadtteil Gallus wurde erneut eine Weltkriegsbombe gefunden. 

16.000 Menschen betroffen

Bombenfund in Frankfurt-Gallus: Einsatzkräfte vermelden erfolgreiche Entschärfung

Bombenfund in Frankfurt-Gallus: Alle Infos zu Evakuierung, Radius und Co.

Frankfurt - Schocknachricht für 16.000 Frankfurt mitten im Feierabend! Im Stadtteil Gallus ist eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Das teilt die Feuerwehr Frankfurt auf ihrer Twitterseite mit. Das ist bisher bekannt:

  • In der Europa-Allee in Frankfurt-Gallus ist eine Weltkriegsbombe gefunden worden
  • Die Weltkriegsbombe soll heute, 29. Oktober, entschärft werden
  • Rund 16.000 Menschen müssen Arbeitsplatz und Wohnungen in Frankfurt-Gallus bis 20 Uhr verlassen
  • Menschen, die Hilfe benötigen, melden sich unter der Telefonnummer (069) 212 111

Update 7.03 Uhr: Die Entschärfung der Weltkriegsbombe im Frankfurter Stadtteil Gallus ist "erfolgreich" verlaufen, wie die Frankfurter Feuerwehr mitteilte. Die Sperrungen wurden aufgehoben, über 16.000 Menschen konnten wieder in ihre Wohnungen zurück. Zuvor hatte es Verzögerungen, da sich noch immer Personen in der Sperrzone aufhielten. Gegen 1.05 Uhr Nachts war die Entschärfung dann abgeschlossen.

Update 20.54 Uhr: Ein Polizeiwagen sperrt eine Zufahrt zum Europaviertel ab. Aktuell kontrollieren zahlreiche Beamte, ob die Wohnungen in dem evakuierten Gebiet tatsächlich verlassen sind.

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Update 20.48 Uhr: Auch die Tram der Linie 11 ist betroffen. Und zwar bis 23.30 Uhr. 

Update 20.24 Uhr: Theoretisch befinden sich inzwischen keine Anwohner mehr in der roten Zone. Die Verantwortlichen weisen übrigens darauf hin, dass Hotelkosten nicht erstattet werden.

Update 20.24 Uhr: Theoretisch befinden sich inzwischen keine Anwohner mehr in der roten Zone. Die Verantwortlichen weisen übrigens darauf hin, dass Hotelkosten nicht erstattet werden.

Update 19.56 Uhr: Aufgrund der Bombenentschärfung kommt es auch im Regio-Verkehr zu Störungen. Die Strecke im Bereich des Westbahnhofs wird ab 22 Uhr gesperrt, Ausfälle und Verspätungen drohen. Betroffen sind die Züge RE30, RB34, RB40, RB41, RB48, RE98 sowie RE99. 

Update 19.22 Uhr: Die ersten Anwohner haben ihre Wohnungen im Frankfurter Europaviertel bereits verlassen. Unser Foto zeigt Familie Brumme, die wegen der im Gallus gefundenen Weltkriegsbombe das Weite sucht.

Update 19.16 Uhr: Der Anbieter Mainova hat mitgeteilt, dass Strom und Wasser während der Entschärfung nicht gekappt werden sollen. Dennoch seien Techniker in Bereitschaft.

Update 18.44 Uhr: Die Polizei Frankfurt wird zwischen 21 und 23 Uhr kontrollieren, ob wirklich alle Häuser und Wohnungen evakuiert sind. Anschließend erfolgt die Entschärfung der Bombe.

Update 18.23 Uhr: Der RMV hat bekannt gegeben, dass durch die Bombenentschärfung die S-Bahn-Linien 3, 4, 5 und 6 betroffen sind. Diese halten ab 19 Uhr nicht mehr an der Haltestelle "Messe". Die Strecke ist von 22.30 bis 23.30 Uhr sogar komplett gesperrt.

Update 18.00 Uhr: Toller Service der Feuerwehr Frankfurt! Die Helfer haben online eine Karte erstellt. Dort kann jeder sehen, ob sein Haus von der Evakuierung wegen der Weltkriegsbombe betroffen ist. Hier geht es zu der Karte.

Update 17.50 Uhr: Bitter für Pendler: Die S-Bahn-Station "Messe" ist ebenfalls von der Evakuierung betroffen. Zwischen 19 Uhr und der Entschärfung halten dort keine Züge. 

Update 17.42 Uhr: Sollten Sie keine Möglichkeit haben, ab 20 Uhr unterzukommen: In der Halle 5 der Messe Frankfurt gibt es eine Betreuungsstelle. Der Eingang erfolgt über das Tor Ost.

Update 17.36 Uhr: Die Feuerwehr Frankfurt gibt auf ihrer Homepage Tipps, was Evakuierte mitnehmen sollten, sobald sie das Haus verlassen. Dazu zählen etwa wichtige Medikamente, Babynahrung oder geeignete Kleidung.

Update 17.24 Uhr: Wenn alles gut geht, ist die Entschärfung der Bombe gegen 1 Uhr nachts abgeschlossen.

Update 17.15 Uhr: Inzwischen ist klar, dass die Fliegerbombe bei Bauarbeiten im Europaviertel Frankfurt gefunden wurde. Die Bombe im Stadtteil Gallus ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur 125 Kilogramm schwer. 

Update 17.09 Uhr: Hier der Bereich, in dem im Frankfurter Gallusviertel evakuiert wird.

In dem rot markierten Bereich müssen Anwohner ihre Häuser und Wohnungen bis 20 Uhr verlassen.

Frankfurt: Immer wieder werden Blindgänger gefunden

Immer wieder kommt es in der Mainmetropole zu Bombenfunden von Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Stadt wurde ab Juni 1940 regelmäßig von den Alliierten bombardiert. Besonders heftig waren zwei Angriffe im März 1944, welche die Innenstadt Frankfurt nahezu komplett zerstörten. Im Stadtteil Gallus mit dem angrenzenden Messegelände mussten erst im Februar 2018 Spezialisten des Kampfmittel-Räumdienstes anrücken, um eine 50-Kilo-Bombe zu entschärfen. Im September 2017 mussten sogar 60.000 Frankfurt evakuiert werden, als ein Blindgänger geborgen wurde.

Auch in Köln gab es einen großen Bombenfund.

Matthias Hofmann

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