Fahnen mit dem Continental-Logo wehen vor der Hauptverwaltung des Unternehmens in Hannover.
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Fahnen mit dem Continental-Logo wehen vor der Hauptverwaltung des Unternehmens in Hannover.

Autoindustrie

Continental legt Rechenschaft vor Aktionären ab

Der Autozulieferer Continental muss nach einer Gewinnwarnung wegen Belastungen in der Reifensparte Rechenschaft vor seinen Aktionären ablegen. Vor der heutigen Hauptversammlung veröffentlicht der Konzern zudem Eckdaten zum ersten Quartal.

Der Autozulieferer Continental muss nach einer Gewinnwarnung wegen Belastungen in der Reifensparte Rechenschaft vor seinen Aktionären ablegen. Vor der heutigen Hauptversammlung veröffentlicht der Konzern zudem Eckdaten zum ersten Quartal.

Im ersten Vierteljahr 2017 waren unterm Strich 750 Millionen Euro in der Kasse geblieben, der Umsatz lag bei 11 Milliarden Euro. Im Fokus der Hauptversammlung dürfte der mögliche Konzernumbau stehen: Denkbare Optionen würden geprüft, sagte Vorstandschef Elmar Degenhart kürzlich. Er betonte: „Ein entscheidungsreifer Plan liegt noch nicht vor.” Das solle aber bis Mitte des Jahres der Fall sein.

Im Januar hatte Continental grundsätzlich bestätigt, den Konzern möglicherweise neu aufstellen zu wollen. Das könnte den Aufbau einer Dachgesellschaft oder auch die separate Börsennotierung einzelner Sparten bedeuten. Hintergrund ist die Neuausrichtung der Branche, die die Elektrifizierung und Digitalisierung bewältigen muss.

Conti hatte die Ergebnisprognose für 2018 gekappt. Unter anderem Währungseffekte dürften das operative Ergebnis im ersten Halbjahr mit rund 150 Millionen Euro belasten. Das Reifengeschäft ist zwar kleiner als das Autozuliefergeschäft, liefert aber den Großteil des Gewinns.

(dpa)

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