Ein Frau mit FFP2-Maske wartet in einer U-Bahnstation auf die Bahn.
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In Bayern sind FFP2-Masken im ÖPNV ab sofort Pflicht.

Senat hält sich bislang bedeckt

FFP2-Maskenpflicht: Hamburger Experten sind uneins über Sinn und Zweck

  • Jan Knötzsch
    vonJan Knötzsch
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In Bayern gilt ab der kommenden Woche eine FFP2-Maskenpflicht. In Hamburg hat sich der Senat dazu noch nicht geäußert, dafür sprechen Experten aus der Hansestadt.

Hamburg – Bayern ist das erste Bundesland, das eine FFP2-Maskenpflicht einführen wird. Dies hat der bayerische Ministerpräsident Markus Söder mitgeteilt. Die Pflicht erstreckt sich auf den Einzelhandel und den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) und gilt ab dem 18. Januar. Zu Beginn wird es eine Kulanz-Woche geben, in der Verstöße noch nicht mit Bußgeldern geahndet werden.

Das Vorpreschen Söders in dieser Angelegenheit sorgt nun für Spekulationen, ob auch andere Bundesländer diesem Modell folgen und eine FFP2-Maskenpflicht einführen werden. Der Hamburger Senat hält sich mit Äußerungen zu dieser Thematik bislang noch bedeckt. Die Einführung einer solchen Pflicht ist auch an eine gewisse Verfügbarkeit der FFP2-Masken gekoppelt. Bislang wurden sie nur an an ältere Menschen in den Apotheken kostenlos ausgegeben. In Hamburg war es dabei zu Beginn zu Engpässen gekommen*. Auch, wenn eine Entscheidung in der Hansestadt noch nicht absehbar ist, haben sich Hamburger Virologen und Mediziner bereits geäußert* und ihre Meinung kundgetan. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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