Ein Sitzabteil in einem ICE der Deutschen Bahn.
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Ein Sitzabteil in einem ICE der Deutschen Bahn. (Symbolfoto)

Polizei ermittelt

Deutsche Bahn: Lebensgefahr - DB-Mitarbeiter findet präparierten Stecker im ICE

  • Erik Scharf
    VonErik Scharf
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In einem ICE der Deutschen Bahn ist ein präparierter Stecker gefunden worden. Eine Berührung hätte tödlich enden können. Die Polizei warnt.

Leipzig/Frankfurt – Steckdosen sind für Zugreisende im ICE der Deutschen Bahn ein unverzichtbares Inventar. Laptops oder Smartphones können dort aufgeladen werden, damit sich Reisende unterhalten lassen oder arbeiten können. In einer Steckdose der DB klemmte nun aber ein Objekt, was beinahe für eine Katastrophe gesorgt hätte.

Wie es am Mittwoch (22.09.2021) in einer Mitteilung der Bundespolizeiinspektion in Leipzig hieß, habe ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn einen ungewöhnlichen Stecker zwischen zwei Sitzen in einem ICE entdeckt. „Der Stecker wurde präpariert und befand sich zwischen zwei Fahrgastsitzen. Die Enden des Steckers waren so abgeschnitten und bearbeitet, dass es bei einer Berührung zu schweren Verletzungen gekommen wäre“, teilt die Bundespolizei mit.

Deutsche Bahn: Polizei warnt vor präparierten Steckern im ICE

Messungen durch einen fachkundigen Bahnmitarbeiter ergaben eine angelegte Spannung von 230 Volt – es bestand also Lebensgefahr. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den bisher unbekannten Täter „wegen dem Versuch der gefährlichen Körperverletzung mit einer das Leben gefährdenden Behandlung ein“.

Die Bundespolizei warnt ausdrücklich vor weiteren präparierten Steckern in Zügen der Deutschen Bahn. Wer einen verdächtigen Stecker sieht, soll umgehend das Bahnpersonal und die Bundespolizei informieren. (esa)

Zuletzt hat die Deutsche Bahn für ein revolutinäres Konzept Hohn und Spott kassiert. Im Fokus steht dabei die Entlasstung für Knotenpunkte wie den Hauptbahnhof Frankfurt.

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