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Schmuddelvideos mit Tieren aufgetaucht (Symbolfoto).

Eindeutige Handlungen zwischen Mensch und Tier

Aufseher für Tiergesundheit verschickt perverse Tiervideos: Staatsanwaltschaft ermittelt

Aufseher für Tiergesundheit bei Landratsamt soll Schmuddelvideos mit Tieren verschickt haben. Seinen Job ist er los, aber es könnte noch dicker kommen. 

Erbach - Ziemlich eklig und pikant: Da hat wohl der Aufseher für Tiergesundheit des Landratsamtes im Odenwaldkreis (Südhessen) seinen Job ein bisschen falsch interpretiert. Denn dem 55-Jährigen wurde nun fristlos gekündigt, weil er Videos mit tierpornografischem Inhalt verschickt haben soll, wie fnp.de* berichtet.

Mensch und Tier in eindeutigen Positionen

In den Filmen soll es zu sexuellen Handlungen zwischen Mensch und Tier gekommen sein, wie hessenschau.de berichtet. Zuerst veröffentlicht hatte den Vorfall das Odenwälder Journal. Ob er die Videos auch selbst gedreht hat, ist noch unklar, heißt es vonseiten der Staatsanwalt Darmstadt. Die ermittelt jetzt gegen den Mann. Für ein mögliches Verfahren ist dieser Aspekt jedoch entscheidend. 

Eindeutige Videos zwischen Mensch und Tier sind nicht per se strafbar

Denn grundsätzlich ist der Besitz von Tierpornos in Deutschland nicht verboten, wohl aber das Verbreiten und Produzieren solcher Inhalte. In dem Fall drohen bis zu drei Jahre Knast oder eine Geldstrafe. Immer wieder werden Tiere von Menschen auf unterschiedliche Art und Weise misshandelt. So auch im hessischen Oberursel, wo ein Mann einen Hund schwer misshandelte, wie fnp.de berichtet.

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Rausgekommen ist die Sache laut Odenwälder Journal, weil sich eine Empfängerin so eines Videos beim Landratsamt darüber beschwerte. "Die Kreisverwaltung ist sofort tätig geworden, nachdem die Vorwürfe gegen den Mitarbeiter bekannt geworden waren, und hat die polizeilichen Ermittlungen unterstützt", betonte der Sprecher des Odenwaldkreises gegenüber hessenschau.de.

*fnp.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

ror

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