Statistiker: Toilettenpapier-Absatz bricht ein
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Statistiker haben festgestellt, dass der  Toilettenpapier-Absatz zurückgeht. (Symbolbild)

Anzeige kommt

Flughafen München: Polizei schickt Mann weg, dann wird es richtig eklig - „ist mir so rausgerutscht“

  • Katharina Haase
    vonKatharina Haase
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Am Flughafen München hat ein Mann der Bundespolizei auf eklige Art seine Geringschätzung verdeutlicht. Weil man ihn nicht einließ, kotete er kurzerhand vor die Tür.

Flughafen München – Ein junger Mann hat sich am Flughafen München eine Anzeige eingehandelt. Der 24-Jährige aus München hinterließ den Beamten ein „Geschenk“, das diese wohl so schnell nicht vergessen werden.

Wie die Polizei berichtet, war der junge Mann am Mittwoch, 14. April, im Terminal 1 des Flughafen München* unterwegs. Dort klingelte er am Eingang zum Büro der Bundespolizei und erbat Einlass. Auf mehrfaches Nachfragen der Beamten, was sein Anliegen sei, konnte der Mann jedoch keine vernünftige Auskunft geben. Wie die Beamten berichten wurden seine Aussagen und Erklärungen immer diffuser, sodass die Beamten den 24-Jährigen schließlich wegschickten, ohne ihm zuvor Einlass zur Dienststelle zu gewähren.

Flughafen München: Polizei schickt Mann weg - der protestiert auf eklige Weise

Als sich die Beamten kurze Zeit später auf den Weg zu einem Streifgang machten, entdeckten sie vor ihrer Tür etwas, das einem menschlichen Abfallprodukt sehr nahe kam. Nach kurzer „Überprüfung“ bestätigte sich der Verdacht dieses ekligen und überraschenden Funds.

Das ungewöhnliche Gespräch mit dem jungen Mann wenige Minuten zuvor noch in Erinnerung, hatten die Bundespolizisten dann doch recht schnell einen Verdacht hinsichtlich des Verursachers. Der 24-Jährige konnte schließlich schnell im Munich Airport Center ausfindig gemacht werden. Zunächst bestritt er, der Verursacher des „Missgeschicks“ vor der Tür der Bundespolizei gewesen zu sein, war jedoch nach kurzem Hin und Her doch noch geständig. Er habe „es nicht mehr halten können“, es sei ihm „so rausgerutscht“, wollte er die Beamten glauben machen. Diese Version der Geschichte erschien den Beamten allerdings aufgrund aller Geschehnisse wenig glaubhaft.

Flughafen München: Mann hinterlässt seinen „Dreck“ vor Polizeitür - jetzt bekommt er eine Anzeige

Der polizeibekannte junge Mann wurde deshalb den Kollegen der Bayerischen Polizei übergeben und erhielt eine Anzeige wegen Belästigung der Allgemeinheit sowie ein Hausverbot für den Flughafen München. Nicht alle Querluanten am Flughafen München sind derart harmlos, wie dieser. Erst Ende März waren die Beamten von einem Sportschützen mit dem Tod bedroht* worden. Der Berliner war zum Tatzeitpunkt stark angetrunken.

Der Flughafen München steckt aktuell insgesamt in einer großen Krise. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Reisebeschränkungen hat die Flughafen München GmbH (FMG) hunderte Millionen Euro Verluste* gemacht.

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