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Leichenfund an der Elbinger Straße 44 in Göttingen: Nachbarn hatten Verwesungsgeruch wahrgenommen. 

Was ist geschehen?

Schock-Fund in Wohnung: Nachbarn bemerken Verwesungsgeruch - Leiche lag dort lange Zeit

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In Göttingen ist eine männliche Leiche in einer Wohnung gefunden worden - der Tote lag dort wohl schon längere Zeit. Doch was ist passiert?

  • In Göttingen (Niedersachsen) wurde am Samstag eine Leiche gefunden
  • Nachbarn hatten einen starken Verwesungsgeruch bemerkt
  • Mann war polizeilich bekannt

In Göttingen in Südniedersachsen ist eine Leiche entdeckt worden. Nachbarn eines Mehrfamilienhauses an der Elbinger Straße 44 hatten Verwesungsgeruch bemerkt und die Polizei benachrichtigt. Nach Öffnen der Tür am frühen Samstagnachmittag (11.01.2020) bewahrheitete sich die schlimme Vermutung.

Göttingen: Mann war der Polizei bekannt - Leiche lag schon länger in der Wohnung

Leichenfund an der Elbinger Straße 44 in Göttingen: Nachbarn hatten Verwesungsgeruch wahrgenommen. 

Der Mann soll laut niedersächsischer Polizei bereits länger tot in der Wohnung gelegen haben. Er sei aufgrund mehrerer Fälle – unter anderem wegen Betäubungsmitteln – polizeilich bekannt gewesen.

Es liegen laut Polizeisprecherin Jasmin Kaatz aktuell keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor, wie sie auf Anfrage unserer Zeitung sagte.

Göttingen ist eine Stadt in Südniedersachsen mit fast 120.000 Einwohnern. Bekannt ist Göttingen vor allem für ihre Universität. 

Erst vor zwei Monaten wurde in Neu-Anspach auf der Toilette eines McDonald's ebenfalls eine Leiche gefunden. Dort lag der Tote wohl mehrere Stunden. Der Fall hatte für großes Rätselraten gesorgt. Die Polizei konnte nun die Todesursache klären.

Die Kriminalitätsstatistik in Niedersachsen ist rückläufig

Die Kriminalität in Niedersachsen ist insgesamt rückläufig. Sie sank im Jahr 2018 erneut. Das geht aus der Kriminalitätsstatistik der niedersächsischen Polizei hervor. Mit rund 506.000 Straftaten wurden knapp vier Prozent weniger gezählt als 2017. 

Zehn Jahre zuvor, im Jahr 2008, hatten die Beamten fast 590.000 Fälle registriert. Die Aufklärungsquote ist 2018 erneut gestiegen – und zwar auf 62,8 Prozent. Sie liegt damit auf dem höchsten Stand seit 2010.

Auch die Anzahl der Straftaten pro Einwohner ging im Jahr 2018 zurück. Sie ist auf 6.362 Straftaten pro 100.000 Einwohner gesunken. Die Gefahr, in Niedersachsen Opfer von Kriminalität zu werden, ist im Jahr 2018 so gering wie seit 40 Jahren nicht mehr.

Von Thomas Kopietz

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