Eine junge Lehrerin schreibt im Mathemathikunterricht an eine Schultafel.
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Das Kultusministerium will Schülern Unterricht in den Ferien anbieten.

Umstrittene Nachhilfe

Fuldas Schulleiter üben Kritik an Ferienakademie des Hessischen Kultusministeriums

Das Hessische Kultusministerium will Schülern, die wegen des Unterrichtsausfalls in der Corona-Pandemie Nachholbedarf haben, Unterricht in den Ferien anbieten. Kritik kommt nun aus dem Landkreis Fulda.

Kreis Fulda - Für Schüler soll es in den Sommerferien wegen der coronabedingten Defizite verschiedene pädagogische Unterstützungsangebote geben, damit sie gut vorbereitet ins nächste Schuljahr starten können. Sowohl die Ferienakademie 2020 als auch die Sommercamps werden vom Hessischen Kultusministerium gefördert. An der geplanten Umsetzung zum Ferien-Unterricht gibt es Kritik aus dem Landkreis Fulda.*

Markus Bente, Schulleiter des Wigbertgymnasiums in Hünfeld, tadelt den Einsatz von schulfremden Kursleitern und zieht einen anschaulichen Vergleich: „Würden Sie einem Medizinstudenten eine Praxis überlassen – ohne dass er die Krankenakten zur Verfügung hat?“ Die Kursleiter würden weder die Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums noch die Lehrer kennen – und wüssten nicht, welcher Stoff zuletzt im Unterricht behandelt wurde. *Fuldaer Zeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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