1. Startseite
  2. Deutschland

Streit am Esstisch eskaliert: Hund beißt Mann einen Zeh ab

Erstellt:

Von: Erik Scharf

Kommentare

Ein Staffordshire Bullterrier beißt in Berlin einem Mann nach einer Attacke einen Zeh ab. (Symbolbild)
Ein Staffordshire Bullterrier beißt in Berlin einem Mann nach einer Attacke einen Zeh ab. (Symbolbild) © Axel Heimken/dpa

Ein Hund bettelt am Esstisch nach einem Stück Pizza. Plötzlich eskaliert die Situation. Das Tier beißt einem Mann nach dessen Attacke einen Zeh ab.

Berlin – Eine Attacke auf einen Hund ist für einen 28-Jährigen mächtig nach hinten losgegangen. Eine Situation am Abendbrottisch in einer Wohnung in Berlin ist derart eskaliert, dass der Mann nun ein Körperteil weniger hat.

Passiert ist das Ganze bereits am 27.12.2021. Wie unter anderem die Berliner Zeitung berichtete, waren gegen 23.30 Uhr plötzlich Polizeibeamte und ein Notarzt auf dem Weg in die Ernst-Bloch-Straße im Berliner Stadtteil Hellersdorf. Dort sollen kurz zuvor fünf Gäste gemeinsam Pizza gegessen haben. Auch ein Hund versuchte durch Betteln etwas abzubekommen. Ein Gast fühlte sich beim Pizza essen vom Hund gestört, „weil der ihm wohl ständig auf den Teller starrte“, wie die Berliner Zeitung eine Polizeisprecherin zitiert.

Berlin: Hund erschrickt sich nach Attacke und beißt Mann in die Wange

Der Mann schubste daraufhin den Hund mit der Hand weg. „Dabei hat der Hund sich wohl erschrocken und nach dem Mann geschnappt.“ Ein Biss in die Wange war die Folge. Doch die Situation schaukelte sich weiter hoch.

Der 28-Jährige verschwand zunächst im Badezimmer, um seine Wunde zu versorgen. Als er zum Esstisch zurückkehren wollte, traf er erneut auf den Hund. Diesmal wollte der Mann dem Hund offenbar einen Tritt verpassen – doch die Reaktion des Hundes folgte sogleich.

Berlin: Staffordshire Bullterrier beißt Mann Zeh ab – Körperteil bleibt verschwunden

„Dabei biss der Hund dem Mann in den Fuß und trennte einen Zeh ab“, sagte die Sprecherin der Polizei in Berlin gegenüber der Berliner Zeitung. Der Zeh wurde danach nicht mehr gefunden, der Hund hatte den Körperteil des menschlichen Kontrahenten offenbar verschluckt. Während sich der Notarzt um den verletzten 26-Jährigen kümmerte, wurde der Hund von Diensthundeführern zunächst beruhigt und anschließend dem Tiernotdienst übergeben.

Im Laufe der ersten Ermittlungen wollte sich keiner der Anwesenden als Halter des Hundes ausweisen. Alter und Rasse des Hundes waren zunächst unbekannt. Erst später meldete die Bild-Zeitung, dass sich die Gastgeber um den Staffordshire-Bullterrier-Mix Buma von Bekannten gekümmert hatten. Das war aber illegal, denn das siebenjährige Tier ist ein sogenannter „Listenhund“. In Berlin dürfen nur Besitzer eines Hundeführerscheins und die angemeldeten Besitzer den Hund halten. Der Hund Buma hätte nicht bei den Bekannten unterkommen dürfen. Dem Halter drohen nun strafrechtliche Konsequenzen.

Ein ausgesetzter Hund hat im Januar 2020 in Frankfurt mehrere Menschen attackiert*. (esa) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA:

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Die Redaktion