Karl Lauterbach bei einer Rede im Bundestag. (Archivbild)
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Karl Lauterbach bei einer Rede im Bundestag. (Archivbild)

Pandemie

„Fallzahlen steigen zu früh so stark“: Lauterbach hat düstere Corona-Prognose für den Herbst

  • VonSebastian Richter
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Karl Lauterbach hat schon oft seine Einschätzung zur Corona-Krise in Deutschland abgegeben. Der Gesundheitsexperte gibt eine düstere Prognose für den Herbst ab.

Berlin – Bei den Corona-Fallzahlen in Deutschland ist so etwas eine sommerliche Ruhe eingekehrt. Die dritte Welle scheint überwunden, die einzelnen Bundesländer wagen weitere Öffnungen. In Hessen gelten ab Donnerstag (22.07.2021) neue Corona-Regeln, die weitere Lockerungen in Kreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 35 ermöglichen. Doch in den letzten Wochen steigen die Inzidenzen auch in Hessen wieder. Zwar bisher nur langsam, aber dennoch konstant. So lag die Inzidenz am Mittwoch vergangener Woche (14.07.2021) bei 7,1, innerhalb einer Woche stieg der Wert auf 11,4 (Stand 21.07.2021). Dieser Trend beunruhigt manche Expertinnen und Experten – gerade mit Blick auf den Herbst.

„Die Fallzahlen steigen zu früh so stark“, schreibt zum Beispiel Karl Lauterbach, Gesundheitsexperte der SPD, auf Twitter. „Das Impftempo reicht nicht, sehr hohe Fallzahlen im Herbst noch zu verhindern.“ Laut Lauterbach wird eine neue Debatte kommen: nämlich ob die Corona-Langzeitfolgen, genannt „Long Covid“, in Zukunft Einschränkungen begründen dürfen oder als „medizinisch Bagatelle“ gesehen werden sollten.

Karl Lauterbach zum Corona-Herbst: Fallzahlen steigen zu früh

Die Corona-Strategie in Deutschland steht und fällt mit der Impfquote*, so zitiert hna.de die Veröffentlichungen zur Delta-Variante. Derzeit liege die Impfquote bei rund 46 Prozent – für eine Herdenimmunität müssen aber mindestens 80 Prozent geimpft sein. *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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