+
Kevin-Prince Boateng (Eintracht Frankfurt) gegen Florian Grillitsch (TSG 1899 Hoffenheim) - 08.04.2018: Eintracht Frankfurt vs. TSG 1899 Hoffenheim, Commerzbank Arena

Eintracht Frankfurt

Kommentar zur Eintracht: Größere Stabilität als im Vorjahr

  • schließen

Was war das für eine Woche mit der Frankfurter Eintracht. Sie begann mit einer unglücklichen Niederlage in Bremen, sie lieferte jede Menge Spekulationen über einen Abgang von Trainer Niko Kovac nach München.

Was war das für eine Woche mit der Frankfurter Eintracht. Sie begann mit einer unglücklichen Niederlage in Bremen, sie lieferte jede Menge Spekulationen über einen Abgang von Trainer Niko Kovac nach München. Und gestern nun diese Willensleistung gegen Hoffenheim. Es bleibt dabei: Die Eintracht verliert in dieser Saison in der Fußball-Bundesliga nicht zwei Mal hintereinander. Das zeugt von einer deutlich größeren Stabilität im Vergleich zum Vorjahr. Die Aufbauarbeit von Kovac und den übrigen Mitgliedern der sportlichen Leitung trägt reiche Früchte. Und sie könnte tatsächlich von Auftritten auf der europäischen Bühne gekrönt werden. Verdient hätte es sich die Eintracht nach dem bisherigen Saisonverlauf allemal.

Spannend bleibt, wie der Club mit dem Trainerthema umgeht. In diesem Punkt gab es gestern ein bemerkenswertes Signal aus Leipzig. Dort hat Ralph Hasenhüttl ein klares Bekenntnis zum Arbeitgeber geliefert. Er warte nun auf ein Angebot zur Vertragsverlängerung. Signale in solcher Deutlichkeit empfängt man in Frankfurt momentan nicht.

Umso wichtiger ist, dass sich die Mannschaft durch diese Nebengeräusche nicht von ihrem Erfolgsweg abbringen lässt. Das Auswärts-Restprogramm ist wahrlich schwer genug.

christian.heimrich@fnp.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare