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Rudi Völler ist nach dem negativen Start der Leverkusener von der Hysterie genervt.

Bayer Leverkusen

Kommentar: Das gnadenlose Geschäft

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Wenn ein Sportdirektor seinem Trainer öffentlich den Rücken stärken muss, dann ist das in der Fußball-Bundesliga gemeinhin ein Alarmzeichen. So geschehen jetzt bei Bayer Leverkusen. Und nach gerade einmal zwei Spieltagen.

Wenn ein Sportdirektor seinem Trainer öffentlich den Rücken stärken muss, dann ist das in der Fußball-Bundesliga gemeinhin ein Alarmzeichen. So geschehen jetzt bei Bayer Leverkusen. Und nach gerade einmal zwei Spieltagen.

Es zeigt, wie aufgeheizt das Geschäft ist und wie gnadenlos. Ein wenig aber auch seine Schizophrenie. Nur weil man sich Werkself nennt, ein Dax-Konzern Millionen in den Club pumpt, wird Jahr für Jahr von Titeln und europäischen Meriten geträumt und geredet.

Die Geschichte von Bayer Leverkusen lehrt indes, dass diese Erwartungen selten bis nie erfüllt wurden. Egal, welche Spieler oder Trainer gerade bei dem Club ihr Geld verdient haben.

Zugegeben, die aktuelle Situation ist unschön, zumal Top-Spieler wie Brandt, Tah und Bailey geblieben sind. Leverkusen steht nach zwei Niederlagen am Tabellenende. Und nach der Länderspielpause geht es nach München. Trainer Herrlich hat einen guten Kader, der bislang aber noch keinen erfolgreichen Fußball gezeigt hat. Er muss nun „liefern“. Die Tatsache, dass rund um den Club bereits über Ralph Hasenhüttl spekuliert wurde, ist ein weiteres Alarmzeichen.

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