+

Kommentar zur DEL 2: Die Sehnsucht nach der ersten Klasse

  • schließen

Die große Sehnsucht hat drei Buchstaben: DEL. Wenn am Freitagabend die zweite Klasse des deutschen Eishockeys in ihr neues Jahr startet, wird hier und da schon weiter vorausgeschaut.

Die große Sehnsucht hat drei Buchstaben: DEL. Wenn am Freitagabend die zweite Klasse des deutschen Eishockeys in ihr neues Jahr startet, wird hier und da schon weiter vorausgeschaut. Bis 2021, wenn endlich wieder die Tür in die oberste Etage aufgeht. Die Erste Liga ist das Traumziel – für die Frankfurter Löwen und ihre alten Erzrivalen von den Kassel Huskies, für andere Klassenkameraden auch. Noch ist das eine Weile entfernt. Trotzdem bestimmt dieses Zukunftsthema neben aktuelleren Titelplänen schon das Denken und Handeln vieler Verantwortlicher – auf unterschiedliche Weise. Das wird vor allem in Frankfurt spannend zu beobachten sein: Während in der DEL 2 traditionell und noch immer bevorzugt auf bewährte Alleinunterhalter an der Bande und eine Handvoll teurer Stars auf dem Eis gesetzt wird, sollen drei junge Finnen die Löwen fit für den Aufstieg machen.

Aus der Welt des Fußballs kennt man gut besetzte und bestens ausgebildete Trainerteams inzwischen, in der DEL auch. In Frankfurt reiht sich diese Zeitenwende ein in die Arbeit an einer an einer erstklassigen Zukunft auf allen Ebenen – und die ersten Eindrücke machen schon Hoffnung. Freilich weiß man am Ratsweg und anderswo, dass man nicht erst in zwei Jahren anfangen kann, Spiele zu gewinnen, und auch nicht erst im Frühjahr, wenn so langsam die Meisterfrage geklärt wird. Sondern am besten schon an diesem Freitag.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare