Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, spricht im Plenarsaal bei einer Sondersitzung des Landtags über die jüngsten Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern.
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Durch die Corona-Mutationen könnte die Ausgangssperre in Baden-Württemberg bald „drastisch“ verschärft werden.

„Wenn das aus dem Ruder läuft“

Kretschmann warnt: Bei steigenden Corona-Zahlen „drastische Ausgangssperren als einziges Mittel“

  • Julian Baumann
    vonJulian Baumann
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Durch die Corona-Mutationen könnte sich auch die Lage in Baden-Württemberg weiter zuspitzen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) stellte „drastische Ausgangssperren“ in Aussicht.

Stuttgart - Die Corona-Lage scheint sich aktuell nicht beruhigen zu wollen. In Baden-Württemberg werden täglich eine hohe Zahl an neuen Infektionen gemeldet und auch die Todesfälle steigen weiter an. Kurz vor dem Jahreswechsel wurde in Großbritannien eine neue Mutation von Covid-19 festgestellt, die wenig später auch im Südwesten Deutschlands nachgewiesen wurde. Inzwischen gelangte sogar eine noch gefährlichere Corona-Mutation aus Südafrika nach Baden-Württemberg. Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne) sprach eine ausdrückliche Warnung aus und stellte „drastische Ausgangssperren“ in Aussicht, wenn die Situation aus dem Ruder läuft.

Wie BW24* berichtet, warnt Kretschmann - bei steigenden Corona-Zahlen sind „drastische Ausgangssperren einziges Mittel“.

Das Coronavirus in Baden-Württemberg wurde erstmals im Februar 2020 nachgewiesen (BW24* berichtete). Auch fast ein Jahr später ist die Infektionslage im Land weiterhin sehr ernst. *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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