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Fahrer von Audi A6 vertraut Navi im Auto - Fahrt endet im Unfall-Drama

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Mit blindem Vertrauen in die Technik folgte ein Mann dem Navi mit seinem Audi A6 bis in den Küstenkanal in Edewecht bei Oldenburg. Er erlitt eine Unterkühlung.
Ein Mann aus Oldenburg folgte mit seinem Audi A6 dem Navi und landete in Edewecht im Küstenkanal. © Nonstopnews

Offenbar mit blindem Vertrauen in die Technik ausgestattet, folgte ein Mann dem Navi in seinem Audi A6 bis in einen Kanal. Es kam zum Unfall-Drama in Oldenburg.

Edewecht/Oldenburg - Weil er offenbar blind seinem Navi vertraute, hat ein 69-jähriger Mann aus Oldenburg seinen Audi A6 im Küstenkanal in Edewecht versenkt. Er konnte sich gerade noch rechtzeitig durch ein Fenster befreien, an Land begeben und ein Auto auf sich aufmerksam machen.

Er erlitt eine Unterkühlung und musste mit ansehen, wie sein Wagen versank. Die Bergung gestaltete sich schwierig, wie nordbuzz.de* berichtet.

Oldenburg: Auf das Navi verlassen - Mann versenkt Audi A6 in Edewecht

Mit blindem Vertrauen in die Technik folgte ein Mann dem Navi mit seinem Audi A6 bis in den Küstenkanal in Edewecht bei Oldenburg. Er erlitt eine Unterkühlung.
Die DLRG rückte mit Boot und Tauchern an. © Nonstopnews

Nach Polizeiangaben wurde am Sonntag, 10. Februar, gegen 18 Uhr von einem Ersthelfer der Notruf verständigt. Darin wurde von einem in Edewecht-Husbäke in Höhe eines Torfwerkes in den Küstenkanal gefahrenen Auto berichtet. Der Fahrer habe sich selbstständig befreien können. Zu einem weiteren Unfall bei Oldenburg kam es, als ein Autofahrer nicht mehr ausweichen konnte und eine Kohlfahrt ein tragisches Ende nahm.

Neben Streifen- und Rettungswagen wurde auch die Freiwillige Feuerwehr alarmiert, die kurz darauf mit 16 Einsatzkräften am Unfallort erschien. Nach Angaben des unverletzten, allerdings unterkühlten 69-jährigen Fahrers aus Oldenburg, befuhr dieser mit seinem Audi A6 den Hansaweg in Husbäke.

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Edewecht bei Oldenburg: Audi A6 landet Dank Navi im Wasser - Mann kann sich befreien  

Mit blindem Vertrauen in die Technik folgte ein Mann dem Navi mit seinem Audi A6 bis in den Küstenkanal in Edewecht bei Oldenburg. Er erlitt eine Unterkühlung.
Taucher mussten den Audi A6 lokalisieren und sichern, erst dann konnte ein Kran den Wagen an Land heben. © Nonstopnews

Dabei verließ er sich auf sein Navi, welches ihn bei Dunkelheit und Regen in eine Kurve auf das Gelände eines Torfwerkes und dort neben einer Verladestation gerdeaus über eine Hafenkante in den Küstenkanal lotste. Noch vor dem Sinken konnte der Mann aus Oldenburg seinen Audi A6 über ein geöffnetes Seitenfenster verlassen. Anschließend begab er sich an Land und machte ein vorbeifahrendes Auto auf sich aufmerksam, dessen Fahrer den Notruf absetzte.

Der Wagen war mittlerweile vollständig gesunken und im trüben Wasser nicht mehr ausfindig zu machen. Daher wurden für die Such- und Bergungsarbeiten DLRG-Taucher angefordert, die mit mehreren Fahrzeugen, einem Boot und 20 Einsatzkräften anrückten.

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Küstenkanal für Bergung gesperrt - Mann erleidet bei Navi-Unfall mit Audi A6 in Edewecht bei Oldenburg Unterkühlung 

Mit blindem Vertrauen in die Technik folgte ein Mann dem Navi mit seinem Audi A6 bis in den Küstenkanal in Edewecht bei Oldenburg. Er erlitt eine Unterkühlung.
Die Bergungsarbeiten gestalteten sich im trüben Wasser kompliziert. © Nonstopnews

Der Schiffsverkehr auf dem Küstenkanal in Edewecht bei Oldenburg wurde durch das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt gesperrt. Ein beauftragtes Abschleppunternehmen begann mit den komplizierten und langwierigen Bergungsarbeiten, nachdem der Audi A6 von den Tauchern lokalisiert und gesichert werden konnte. Schließlich musste ein großer Kranwagen eines weiteren Abschleppunternehmens angefordert werden, um das versunkene Auto nach dem Navi-Unglück an Land heben zu können. Einen Kranfahrer erwischte es bei einem Unfall in Stade, er rutschte mit seinem 35-Tonner einen Abhang hinab, wie nordbuzz.de* berichtet.

Der beschädigte und mit Wasser vollgelaufene Audi A6 erlitt einen Totalschaden. Betriebsflüssigkeit trat glücklicherweise nicht aus. Gegen 22.50 Uhr waren die Bergungsarbeiten beendet und der Küstenkanal wieder freigegeben.

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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