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WHO

Online-Spielsüchtige haben jetzt Anspruch auf Behandlung

Online-Spielsucht gilt jetzt nach Feststellung der Weltgesundheitsorganisation WHO als Krankheit - für die Betroffenen eröffnet dies nach Ansicht von Experten neue Wege.

"Das Wichtigste ist, die betroffenen Patienten haben jetzt einen Anspruch auf Behandlung", sagt der Suchttherapeut Christian Groß vom Fachverband Medienabhängigkeit mit Sitz in Hannover. Zudem werde in die Prävention künftig Geld fließen - aus der Jugendhilfe, den Kommunen und Bundesmitteln. Dazu gehöre auch die Medienkompetenzerziehung an Schulen.

Nach Einschätzung des Fachverbands Medienabhängigkeit sind 0,5 bis ein Prozent der gesamten Bevölkerung abhängig von Online-Spielen. Vor allem Jungen und Männer seien betroffen. Besonders gefährdet sei die Altersgruppe der 12- bis 20-Jährigen.

dpa

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