Ryanair spricht mit Verdi über Flugbegleiter

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Billigflieger Ryanair treffen sich am Freitag wieder zu Tarifverhandlungen für die rund 1000 Flugbegleiter des Unternehmens in Deutschland.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Billigflieger Ryanair treffen sich am Freitag wieder zu Tarifverhandlungen für die rund 1000 Flugbegleiter des Unternehmens in Deutschland. Ryanair solle dabei „ein deutlich verbessertes Angebot“ auf den Tisch legen, verlangte Verdi-Vorstandsmitglied Christine Behle. Außerdem müsse die Fluggesellschaft „unverzüglich den Druck auf die Beschäftigten durch Einschüchterungen und Androhungen von Disziplinarmaßnahmen sowie Strafaktionen“ unterlassen.

Die deutschen Flugbegleiter und Piloten von Ryanair hatten am 12. September für 24 Stunden die Arbeit niedergelegt. Auf den Streik habe das Unternehmen mit Strafaktionen reagiert, die dem Grundgesetz widersprächen, erklärte Behle. Unter anderem sei der Ausstand als illegal dargestellt worden, zudem hätten Führungskräfte die Streikteilnehmer fotografieren und überwachen sollen. Verdi verlangt in dem Tarifstreit eine „substanzielle“ Lohnerhöhung. Ryanair solle ein Basisgehalt für die Flugbegleiter einführen und eine Mindestzahl an Arbeitsstunden garantieren. Außerdem müssten die Flugbegleiter eine Kompensation für Verspätungen erhalten. afp

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