Taxi
+
Eine Taxifahrt endete für einen Fahrgast in Oberhausen im Krankenhaus.

Er wollte sich retten

Aus Versehen: Helfer springt nach Autobahnunfall von Brücke

Nachdem sein Taxi auf der A42 bei Oberhausen wegen eines Unfalls angehalten hatte, versuchte sich ein Fahrgast hinter die Leitplanke zu retten. Doch in der Dunkelheit stürzte er in die Tiefe.

Oberhausen - Nach einem Unfall auf der Autobahn wollte sich ein Taxifahrgast (50) hinter der Leitplanke in Sicherheit bringen. Doch der Mann ist rund acht Meter in die Tiefe gestürzt. 

Böses Ende einer Hilfsaktion: Helfer springen über Leitplanke

Was war passiert? Der Fahrer eines Taxis hatte nach einem Unfall am Montagmorgen gegen 3.20 Uhr auf dem Seitenstreifen angehalten. Ein anderer Autofahrer (26) hatte aus zunächst ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Dacia verloren und war auf die linke Fahrspur geraten. Der Taxifahrer und sein 50 Jahre alter Fahrgast wollten dem verunglückten 26-Jährigen zur Hilfe eilen. Aus Angst vor einem heranbrausenden Lastwagen sind die beiden Helfer dann über die Leitplanke am Fahrbahnrand gesprungen. 

Taxifahrgast stürzt versehentlich rund acht Meter in die Tiefe

Im Dunkeln hatte der Helfer allerdings den Abhang hinter der Leitplanke übersehen, stürzte rund acht Meter von der Autobahnbrücke und zog sich Kopfverletzungen zu, wie die Polizei mitteilte. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Auch der Unfallfahrer sei stationär behandelt worden, in Lebensgefahr seien beide Männer nicht. Die A 42 war  bis 5 Uhr in der Früh zwischenzeitig voll gesperrt.

Bei Unfällen sorgen immer wieder auch unfassbare Aktionen von Gaffern für Aufregung. Stefan Pfeiffer drehte den Spieß um. Der Polizist wurde über Nacht so etwas wie ein Star - weil er Gaffer nach einem tödlichen Unfall fragte, ob sie die Leiche sehen wollen. Damit brachte er die Polizei auf eine Idee.

Bei einem anderen schweren Unfall wickelte sich das Auto von zwei Schwestern um einen Baum im Landkreis Cloppenburg bei Bremen. Das berichtet nordbuzz.de*.

dpa

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare