Viele Bundesländer setzen auf Kostenfreiheit

Wenn es um Kita-Gebühren geht, sollen die Eltern spürbar entlastet werden. Das hat sich auch die schwarz-rote Bundesregierung auf die Fahnen geschrieben.

Wenn es um Kita-Gebühren geht, sollen die Eltern spürbar entlastet werden. Das hat sich auch die schwarz-rote Bundesregierung auf die Fahnen geschrieben. Kostenlose Kitas sollen für mehr Bildungsgerechtigkeit sorgen und Familien finanziell entlasten, so die Vorstellung der großen Koalition in Berlin. Dass das wichtig sein kann, beweisen immer wieder Studien, die zu dem Ergebnis kommen, dass in Deutschland noch immer das Elternhaus die Weichen stelle, welches Kind erfolgreich in der Schule ist und welches nicht.

In einigen Bundesländern gehören kostenfreie Kitas schon zum Alltag. So zum Beispiel in Rheinland-Pfalz. Hier ist seit August 2010 der Besuch des Kindergartens für Kinder vom zweiten Lebensjahr an beitragsfrei. Hamburg hat die fünfstündige Betreuung von der Geburt bis zur Einschulung beitragsfrei gestaltet. Vorreiter in Sachen Kostenfreiheit bei Kitas ist aber die Hauptstadt Berlin. Dort hat der Senat die Kita-Gebühren seit 2016 nach und nach abgebaut. Ab dem 1. August sollen die Kitas nun gänzlich kostenfrei sein. Lediglich für die Verpflegungskosten ihrer Kinder müssen die Eltern dann noch aufkommen.

Dieses Modell macht Schule, denn über kostenfreie Kitas denken jetzt immer mehr Bundesländer nach. Dem Beispiel von Hessen und Niedersachsen, das ebenfalls ab August auf Kita-Gebühren verzichten will, wollen möglicherweise auch Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern folgen. hin

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