Wärmster Februartag seit 1863

Rekord-Wetter in Deutschland: Noch einmal richtig Frühling - Stadt knackt Temperatur-Rekord

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  • Franziska Schwarz
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Frühling im Winter! Das Wetter in Deutschland schreibt im Februar Rekorde - einen nach dem anderen. Der Wetter-Ticker.

  • Nach viel Schnee und eisiger Kälte erfreut sich Deutschland momentan am schönsten Frühlingswetter.
  • Unmengen Saharastaub vernebelt den Blick auf die Sonne. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat gerechnet.
  • Dieser Wetter-Ticker ist beendet.

Update vom 25. Februar, 13.32 Uhr: Deutschland genießt den verfrühten Frühling. Doch von der Wetter-Überraschung müssen wir uns bald verabschieden, berichtet Merkur.de*.

Update vom 24. Februar, 17.16 Uhr: Mehr als 14 Millionen Tonnen Saharastaub treiben gerade über Nordafrika, dem Nordatlantik und Europa in der Atmosphäre, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Exakt sind es derzeit 14.235.100 Tonnen, wie der DWD berechnet hat.

Sonst ist es in Deutschland außergewöhnlich mild. Am wärmsten aktuell in Rheinau-Memprechtshofen mit 21,5 Grad, teilt der DWD via Twitter mit. In Leipzig sind am Mittwoch 19,6 Grad Celsius gemessen worden, das ist der wärmste Februartag seit dem Jahr 1863.

Auch für den Donnerstag sind Höchstwerte von 16 bis 21 Grad zu erwarten. Im Norden ist es mit 10 bis 15 Grad etwas kühler.

Update vom 23. Februar, 21.50 Uhr: Erst klirrender Frost, dann Sonnenschein und angenehmstes Frühlingswetter: Innerhalb von wenigen Tagen hat das Wetter in Deutschland einen wahren Rekord-Umschwung hingelegt.

Wetter in Deutschland: Historischer Temperaturanstieg - Mehr als 40 Grad innerhalb einer Woche

Eine interessante Berechnung dazu haben nun Klimaforscher des Deutschen Wetterdienstes gemacht: Ihnen zufolge ist die Temperatur noch nie - seit Beginn der Aufzeichnungen - innerhalb von sieben Tagen so stark anstiegen wie aus den nun bestätigten Messwerten einer Wetterstation in Göttingen ablesbar.

Während dort am 14. Februar noch ein Tiefstwert von exakt minus 23,8 Grad gemessen wurde, betrug der Höchstwert am 21. Februar 18,1 Grad. Summa summarum ergibt das einen Anstieg um 41,9 Grad. Um etwas auch nur annähernd Vergleichbares zu finden, mussten die Wissenschaftler weit in die Vergangenheit zurückgehen: Genauer bis zum Mai 1880, also der Frühzeit der Wetteraufzeichnungen. Dort wurde der bisherige Rekord aufgestellt. Damals sei ein Temperaturanstieg von 41 Grad innerhalb von sieben Tagen gemessen worden, berichtet ein Sprecher des Deutschen Wetterdiensts (DWD).

Wetter in Deutschland: Der Frühling bleibt - viel Sonne und angenehme Temperaturen

Im Norden Deutschlands wurden bereits am Montag zwei regionale Wärmerekorde gemessen: In Quickborn in Schleswig-Holstein betrug der Höchstwert 18,9 Grad und lag damit noch über dem zwei Jahre zuvor gemessenen Rekordwert von 17,8 Grad. In Hamburg wurden an der Wetterstation Neuwiedenthal am Montag sogar 21,1 Grad gemessen. „Erstmals seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen ist damit die Temperatur in Hamburg im Winter über 20 Grad gestiegen“, so der DWD-Sprecher.

Ähnlich frühlingshaft geht es in Deutschland auch in den nächsten Tagen weiter: Mit viel Sonne und warme Temperaturen bis zu 20 Grad tagsüber - und leichtem Frost in der Nacht. Einen kleinen Wetter-Rückschlag gibt es laut Prognosen des DWD lediglich am Freitag. Dort wird es vielerorts in Deutschland regnerisch und bewölkt.

Wetter in Deutschland: Frühling zeigt sich von seiner schönster Seite - viel Sonnenschein

Update vom 21. Februar, 15.40 Uhr: Nach frostigen Temperaturen und Schnee ohne Ende zeigt sich das Wetter an diesem Wochenende von seiner schönen Seite. Hoch „Ilonka“ sorgt auch in den kommenden Tagen für Spaziergehwetter mit frühlingshaften Temperaturen und viel Sonnenschein. Doch damit nicht genug, wurde in diesem Jahr erstmals nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Wochenende die 20-Grad-Marke geknackt. In Müllheim bei Freiburg wurden den Meteorologen zufolge am Samstagnachmittag 20,3 Grad gemessen. „Eine Änderung der Wetterlage deutet sich frühestens zum kommenden Wochenende an“, hieß es beim DWD.

„Ilonka“ habe sich über Südosteuropa festgesetzt und mache keinerlei Anstalten, von dort zu verschwinden. Tiefdruckgebiete hätten keine Chance, mit ihren Fronten auf Deutschland überzugreifen. Die südliche Strömung lasse in den kommenden Tagen ungewöhnlich milde Höchstwerte erwarten. Die Temperaturen liegen dem DWD zufolge zwischen 12 und 18 Grad und es gebe viel Sonne. Bei längerem Nebel an der See bleibe es dort etwas kühler. An den Nordrändern der westlichen und südwestlichen Mittelgebirge und am Oberrhein seien auch Spitzenwerte knapp über 20 Grad möglich. Die Nächte können vor allem im Süden
leicht frostig werden. Ansonsten liegen die Temperaturen zwischen neun und zwei Grad.

Bis zu zehn Sonnenstunden pro Tag sagt der DWD voraus. Allerdings gelange auch Saharastaub nach Deutschland, was den Himmel teils milchig erscheinen lasse. Im Norden gebe es hin und wieder einige Wolkenfelder, Regen sei aber die absolute Ausnahme.

Wetter in Deutschland: Staubwolke auf dem Weg nach Europa - Experte überrascht mit sommerlicher Prognose

Update vom 20. Februar, 20.11 Uhr: Es ist ein Auf und Ab: Nach Frost und Schnee ist es nur eine Woche später fast wie im Sommer - am Sonntag sind an den Nordrändern der westlichen Mittelgebirge sogar knapp 20 Grad möglich! Das sagte Felix Dietzsch vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Samstag.

Den Höhepunkt der Wärmephase erwartet der Meteorologe allerdings am Montag oder Dienstag: Dann könnte die 20- Grad-Marke häufiger durchbrochen werden.

Nicht ganz so warm wird es zunächst in der Osthälfte des Landes. Am Sonntag werden laut DWD meist nur 14 oder 15 Grad erreicht. „Erst zur Wochenmitte hin klettert auch hier das Thermometer in Richtung 20 Grad“, sagte Dietzsch. Grundsätzlich kühler bleibt es entlang der Nord- und Ostseeküste. Hier steigen die Höchsttemperaturen im Laufe der kommenden Woche nur knapp über die Marke von 10 Grad.

„Erst zum Ende der nächsten Woche gibt es wieder Signale für Niederschlag, bis dahin bleibt es abgesehen von ein paar Tropfen im äußersten Norden landesweit trocken“, sagte der Meteorologe.

Frühlingshaftes Wetter in Hamburg - allerdings im Februar.

Wetter in Deutschland: Staubwolke auf dem Weg nach Europa - Gesundheitsfolgen drohen

Update vom 19. Februar, 18.23 Uhr: Eine Sand- und Staubwolke aus der Sahara wird voraussichtlich am Wochenende Europa erreichen. „Staubfahnen aus der Wüste können einen roten Himmel, eingeschränkte Sicht oder Flecken auf Autos und Fenstern durch Staubablagerungen verursachen“, sagte Mark Parrington vom EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus am Freitag. Anhand der Windvorhersagen sei eine Ausbreitung von Südeuropa bis nach Norwegen möglich.

Wegen der hohen Konzentrationen an Staub- und Sandpartikeln sei eine Verschlechterung der Luftqualität und damit verbundene gesundheitliche Folgen möglich. Die Wolke lasse sich wahrscheinlich mit bloßem Auge am Himmel erkennen.

Bereits im Februar hatte eine Staubwolke den Himmel in Teilen von Westeuropa verdunkelt und die Partikelkonzentration vielerorts "hundertfach" höher steigen lassen als gewöhnlich.

Der Himmel ist aufgrund eines Wind-Stroms aus der Sahara in Orschwihr in Frankreich orange eingefärbt.

Wetter in Deutschland: Durch Temperaturanstieg „explodiert“ Natur - Probleme für Allergiker

Update vom 18. Februar, 16.53 Uhr: Im Februar Temperaturen um 20 Grad? Das klingt doch ziemlich rekordverdächtig. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat, laut Merkur.de*, eine Liste der Februar-Rekord-Höchsttemperaturen der einzelnen Bundesländer veröffentlicht. Ein Blick darauf verblüfft.

Update vom 18. Februar, 14.18 Uhr: Der Winter ist angezählt! An diesem Wochenende startet der Frühling durch - in einigen Regionen Deutschlands gleich mit bis zu 20 Grad. Wohlgemerkt, plus 20 Grad.

„Vom vergangenen zum jetzt bevorstehenden Wochenende haben wir es mit einem Temperatursprung von 34 Grad zu tun. Das ist sehr bemerkenswert“, sagt Alban Burster, Meteorologe bei wetter.com.

Im Norden und Südosten schlägt sich der Frühling, laut Wetterexperte Burster, noch etwas zögerlich durch. Doch spätestens am Sonntag gebe der Frühling in ganz Deutschland sein erstes Gastspiel 2021.

Subtropische Warmluft strömt ungehindert zu uns nach Deutschland. Zwei Hochdruckgebieten über Ost- und Südeuropa und ein kräftiges Tiefdruckgebiet über dem Atlantik bilden eine Art Korridor für diese warme Luft, erklärt Burster.

Die Schattenseiten des Wetters: „Durch den plötzlichen Temperaturanstieg explodiert die Vegetation förmlich - sehr zum Leiden vieler Allergiker“, warnt der Meteorologe. Schon jetzt ist mit einer erhöhten Belastung durch Erlenpollen zu rechnen. Haselpollen sind ebenfalls bereits unterwegs.

Noch ist der Schnee noch nicht überall weggeschmolzen. Doch Frühlingsgefühle bei bis zu 19 Grad sind auch in Nordrhein-Westfalen angesagt, berichtet wa.de*.

Krokusblüten auf einer Wiese, statt Schnee. Das Wetter in Deutschland schaltet am Wochenende auf Frühling um.

Wetter in Deutschland - Meteorologe: „Wintermonat kippt total“

Update vom 17. Februar, 9.23 Uhr: Regen und Sprühregen klingen im Laufe des Mittwochs langsam ab. Der Himmel lockert auf. Es wird freundlicher. Im Süden und im Südosten Deutschlands ist es laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) länger sonnig. Die Höchstwerte in Norden und Osten sowie im höheren Bergland 3 bis 9 Grad, sonst 7 bis 15 Grad. Damit ist das große Bibbern also vorbei. Am Donnerstag bleiben die Werte ähnlich. Am Wochenende zeichnet sich dann eine drastische Wetterwende ab: „Turbo-Frühling kommt - Experte spricht von ‚40 Grad Temperatur-Unterschied‘“ titelt Merkur.de*.

In der Nacht zum Donnerstag warnt der DWD jedoch an der Grenze zu Polen vor Glatteis durch gefrierenden Regen. Auch im Süden - bei verbreitet Frost bis minus 5 Grad - ist stellenweise mit gefrierender Nässe zu rechnen.

Neblig trüb startet dann der Donnerstag. Vom Schwarzwald bis zum Alpenrand kann es aber auch länger sonnig sein. Nur im Nordosten ist es laut den DWD-Wetterexperten anfangs dichter bewölkt mit etwas Regen. Am Abend ziehen dann von Westen her neue Regenschauer mit frischen Böen auf.

Update vom 16. Februar, 13.15 Uhr: Das eiskalte Winterwetter ist auf dem Rückzug. Warme Luft schiebt die Polarluft aus Deutschland raus. Im Osten bleibt die Kälte noch am längsten. Hier heißt es noch aufpassen: Glatteisgefahr!

Denn, in der Nacht zum Mittwoch zieht von Westen Regen auf, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Im Südosten und im Mittelgebirgsraum warnt der Wetterdienst erneut vor Glatteis und leicht gefrierendem Regen. Von Vorpommern bis zum Osterzgebirge sowie in Ostbayern gibt es leichten Frost bis -3 Grad. Sonst erwarten die Wetterexperten Temperaturen zwischen 7 bis 2 Grad. Bis zum Donnerstag bleibt es noch wechselhaft. Aber die Niederschläge ziehen langsam ab. Spätestens zum Wochenende ist der Winter wohl Geschichte und wie.

Winter ade! Die Wetteraussichten auf das Wochenende sind grandios.

Wetter in Deutschland: Wetterwechsel extrem

„Extremwetter im Februar - der Wintermonat kippt total Richtung Frühling!“, beschreibt Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met die aktuelle Wetterlage. „Uns erreicht für die Jahreszeit wohl die wärmsten Luftmassen, die möglich ist. Wir bekommen dazu auch noch ein richtiges Frühlingshoch mit viel Sonnenschein“, prophezeit Jung. Mit seiner extremen Kältewelle lag der Wetterfrosch zuletzt richtig. Nach extrem kalt, kommt seiner Prognose nach, nun extrem warm.

„So einen krassen Wetterwechsel erlebt man auch als Meteorologe nur selten“, so der Wetterexperte. Sonntag klettern die Höchstwerte langsam auf bis zu 15 Grad. Ab Sonntag und zu Beginn der nächsten Woche sogar auf Spitzenwerte von bis zu 20 Grad. Nach der aktuellen DWD-Trendprognose ist am Sonntag und am Montag ein Temperaturanstieg bis zu 15 Grad drin. Ob sich das Frühlingshoch so gewaltig aufbaut, wird sich zeigen.

Update vom 16. Februar, 6.19 Uhr: Am Rande von Tiefdruckgebieten auf dem nahen Ostatlantik strömt milde Meeresluft nach Deutschland. Tief „Yukon“ holt Deutschland langsam aus dem Dauerfrost. Das Ende der arktischen Kältewelle geht mit Glatteis einher.

Vor Glatteis warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montagmorgen besonders in der Osthälfte Deutschlands. Im äußersten Osten und Südosten ist laut den DWD-Wetterexperten mit leichtem Schneefall. zurechnen. Im Laufe des Vormittags entspannt sich jedoch die „Glättesituation“. In der Früh herrscht im Norden teils dichter Neben mit Sichtweiten unter 150 Metern.

Die Höchstwerte im Ostern und Südosten liegen zwischen 2 und 7 Grad, teils 10 Grad. Im Westen und Südwesten stellen sich Frühlingsgefühle mit 14 Grad (!) ein.

Eisregen und Schnee hat vor allem in Norden Deutschland zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt. Es gab Verletzte, mindestens ein Mensch kam ums Leben.

Amtliche Warnung vor Glatteis! Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in großen Teilen Deutschlands vor Sprühregen und gefrierender Regen.

Alarmstufe Rot! DWD mit eindringlicher Wetter-Warnung zum Wochenstart - doch dann wendet sich das Blatt

Update vom 15. Februar, 21.00 Uhr: Trotz Unwetterwarnungen vor Glätte und Frost in weiten Teilen Deutschlands könnte sich bereits am Dienstag die ersten Vorläufer des Frühlings ankündigen. Wie der Deutsche Wetterdienst in seiner Vorhersage angibt, steigen die Temperaturen dann deutlich an. Höchsttemperaturen bis zu 13 Grad Celsius werden dann im Westen und Südwesten erwartet. Im Osten und Süden ist gebietsweise mit Regen zu rechnen, aber im Tagesverlauf sollte es dann weitesgehend trocken bleiben.

Auch am Mittwoch und Donnerstag soll sich der Trend erst einmal fortsetzten. Die Temperaturen bleiben dann weiter im Plus mit Höchstwerten um zwölf Grad. War es das also erst einmal mit dem Winter? „Der Winter zieht sich nun erstmal zurück, kann aber immer nochmal zuschlagen“, schätzt Wetter-Experte Dominik Jung die Lage gegenüber der Bild-Zeitung ein. Vor allem im März könnte es dann noch einmal zu Kälteeinbrüchen kommen.

Alarmstufe Rot! DWD mit eindringlicher Wetter-Warnung zum Wochenstart - „Bleiben Sie im Haus“

Update vom 15. Februar, 15.22 Uhr: Trotz der Glatteisgefahr in weiten Teilen Deutschlands blieb ein erneutes Verkehrschaos mit größeren Sperrungen am Montag zunächst aus. Auch die Bahn meldete auf Twitter bis zum Nachmittag nur wenige Störungen. Wegen der Glättewarnungen fiel in zahlreichen Regionen Niedersachsens allerdings der Unterricht aus.

Einen Kälterekord gab es in Marienberg-Kühnhaide. In dem Ort im Erzgebirge nahe der tschechischen Grenze herrschten in der Nacht Tiefstwerte von mindestens -29 Grad. Das meldete Kachelmannwetter auf Twitter und sprach von der kältesten Nacht des Winters. Da Kühnhaide allerdings nicht zum Messnetz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gehört, war Dachwig in Thüringen mit minus 23,3 Grad in der Nacht auf Montag der bundesweit kälteste Ort.

Alarmstufe Rot! DWD mit eindringlicher Wetter-Warnung zum Wochenstart - „Bleiben Sie im Haus“

Erstmeldung vom 15. Februar 2021, 09.48 Uhr: Offenbach - Zum Start in die neue Woche kann es erneut gefährlich werden auf Deutschlands Straßen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Unwetterwarnung* veröffentlicht und weist in seiner Warnkarte (Stand Montag, 15. Feb, 09:01 Uhr) zahlreiche rot eingefärbte Gebiete aus. Vor allem im Westen Deutschlands, etwa in dem gesamten Abschnitt zwischen Bremerhaven im Norden und Saarbrücken in Südwestdeutschland, warnt der DWD vor gefährlichem Glatteis. Gefrierender Regen oder Sprühregen könnten vor allem für Autofahrer gefährliche Witterungsverhältnisse auslösen. Auf den Straßen ist daher besondere Vorsicht geboten!

Grund für die gefährliche Wetterlage ist der Ausläufer eines kräftigen Atlantiktiefs, das auf Deutschland übergreift. Er leitet nach Angaben des DWD eine „signifikante Wetterumstellung“ ein und führt deutlich wärmere Meeresluft mit gefrierendem Regen nach Deutschland. Die Warnung gilt vorerst bis mindestens 17 Uhr.

Alarmstufe Rot! Die aktuelle Wetter-Warnkarte des DWD zeigt vor allem im Westen Deutschlands gefährliches Glatteis.

Wetter in Deutschland: DWD mit eindringlichem Appell wegen Glatteis - „Bleiben Sie im Haus“

Aufgrund der erheblichen Gefahren, sowohl für Autofahrer aber auch Fußgänger, ruft der DWD bei derartigen Glatteisverhältnissen die Bevölkerung dazu auf, Zuhause zu bleiben. „Es treten starke Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr auf. Vermeiden Sie Autofahrten! Bleiben Sie im Haus!“, so der eindringliche Appell des DWD .

Auch im Osten weist der DWD Gefahrengebiete aus. Hier warnt der Wetterdienst bei Temperaturen zwischen Minus 10 und Minus 15 Grad vor strengem Frost. Außerdem werden Autofahrer vor möglichen Schneeverwehungen gewarnt, die mit einsetzenden Schneefällen am Abend einhergehen könnten.

Wetter in Deutschland führt zu Glätte: Vorabwarnung des DWD

In der Mitte Deutschlands (siehe orange gestrichelte Gebiete in der Warnkarte) kann es ebenfalls zu gefährlichen Wetterbedingungen kommen. Hier hat der DWD am Sonntagabend eine Vorabinformation herausgegeben. „Im Laufe des Montags ziehen aus Westen Niederschläge auf. Diese fallen anfangs noch mitunter als Schnee, gehen aber rasch in Regen über. Auf den gefrorenen Böden muss in der Folge verbreitet mit Glatteis gerechnet werden. Es ist mit zum Teil erheblichen Einschränkungen im Schienen- und Straßenverkehr zu rechnen“, heißt es darin. Der Wetterdienst will damit frühzeitig auf die möglichen Gefahren hinweisen, kann die betroffenen Gebiete aber noch nicht genau eingrenzen. Die Angaben werden daher im Laufe des Tages aktualisiert, so der DWD.

Der Norden und Osten Deutschlands wurde bereits Anfang Februar von den teils schwersten Schneefällen seit Jahrzehnten überrollt. Derartige Verhältnisse sind in dieser Woche zwar nicht zu erwarten, doch die Warnungen des DWD sollte sich die Bevölkerung dennoch zu Herzen nehmen.

Wetter in Deutschland: Nach Glatteis wird es milder - Frühling steht bevor

Im weiteren Verlauf der Woche wird es den Vorhersagen des DWD zufolge zunehmend milder. Bei zunächst noch wechselhaften Bedingungen mit Regen steigen die Temperaturen bis zum Wochenende auf bis zu 14 Grad. Im Westen könnten am Sonntag sogar Höchstwerte von 17 Grad erreicht werden. Außerdem sind dann kaum noch Niederschläge zu erwarten. Der Frühling steht somit in den Startlöchern. (va) *Merkur.de und wa.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Sebastian Willnow/dpa

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