Aktuelle News im Ticker

Wetter: Heftiges Sturmtief steht in den Startlöchern - München scheint „Sonderrolle“ abzukriegen

Das Wetter in Deutschland wird in den kommenden Tagen von Sturmtief „Klaus“ geprägt. München scheint dabei gut wegzukommen. Aktuelle Wetter-News im Ticker.

+++ Sturmtief „Klaus“ hat Deutschland erreicht. Der Deutsche Wetterdienst warnt bereits - auch in München. Über alle Entwicklungen können Sie sich in unserem neuen Wetter-Ticker informieren. +++

Update vom 10. März, 9.34 Uhr: Sturmtief „Klaus“ steht vor der Tür. Ab Donnerstag wird es in Teilen Deutschlands sehr ungemütlich. Metereologe Dominik Jung von wetter.net erklärt. wie genau der Sturm ablaufen soll. Doch zunächst ein Blick auf den heutigen Mittwoch, der verbreitet kühl und nass ausfallen soll. In München kann es im Laufe des Vormittags und Mittags für die ein oder andere Schneeflocke reichen, lange liegen bleiben dürften diese jedoch nicht, da das Thermometer auf immerhin sechs grad steigen soll. Richtung Abend sinken die Temperaturen dann wieder auf frostige minus zwei bis minus drei Grad, ehe dann schon der Sturm-Donnerstag vor der Tür steht.

Wetter: Sturmtief „Klaus“ kommt - München bleibt wohl vollends verschont

Schon in den frühesten Morgenstunden breitet sich über Deutschland ein dickes Regenband aus, wie Jung berichtet. Auch in München und Bayern kann es bereits am Vormittag nass werden. Dann, im Laufe des Tages, erreicht Sturmtief Klaus dann seine volle Stärke. Im Nordosten des Landes werden demnach Böen von bis zu 110 km/h erreicht, im Westen reicht es für immerhin 80 km/h. Auch in der Mitte kann es mit bis zu 70 km/h ruppig werden. In München dürften die Menschen „Klaus“ kaum bis wenig spüren, der Wind-Radar macht in verschiedenen Modellen eine Kurve über die meisten Teile Bayerns. Lediglich der äußerste Norden könnte Ausläufer von Klaus zu spüren bekommen.

Update vom 9. März, 9.11 Uhr: Bayern startet mit leichtem bis mäßigem Frost in den Dienstag. Im Laufe des Tages erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) von Norden kommend viele Wolken. Für den Vormittag sagen die Meteorologen südlich der Donau teilweise Sonne vorher. In Franken werde gebietsweise Regen, im Bergland Schnee erwartet. Die Höchsttemperaturen liegen bei schwachem bis mäßigem Wind zwischen zwei Grad im Frankenwald und sieben Grad am Untermain sowie am Inn.

In München klettert das Thermometer am Donnerstag plötzlich noch einmal kräftig nach oben - bis zu 14 Grad warm soll es dann werden, wie das Portal wetteronline prognostiziert.

Wetter: Extrem-Wetter kommt nach Deutschland - München scheint „Zentrum“ zu entkommen

Update vom 8. März, 9.04 Uhr: Zum Start in die neue Woche konkretisieren sich die Modelle, die das extreme Wetter über Deutschland veranschaulichen. Metereologe Dominik Jung von wetter.net hat sich der Thematik angenommen und erklärt, was da den jüngsten Berechnungen zu Folge auf uns zukommt.

Demnach sind am Donnerstag auf der Nordsee Orkan-Böen von bis zu 120 km/h möglich, auch im Westen und in der Mitte bleibt es Jung zufolge bei schweren Sturm-Böen. Auch das europäische Wetter-Modell bleibt dabei: Es wird ein sehr ruppiger Donnerstag. Beide Modelle sind sich in einem Punkt ebenfalls einig: Je weiter südlich man geht, desto stärker schwächt sich die Extrem-Wetter-Front ab. Das bedeutet, dass es in und um München wohl vergleichsweise ruhig bleiben soll. Dennoch ist auch hier mit Sturmböen von bis zu 70 km/h zu rechnen, was im Gegensatz zu einem Orkan ein fast schon laues Lüftchen, jedoch trotzdem deutlich zu spüren ist.

Erstmeldung vom 7. März 2021

München - Nach einer langen Witterung von frühlingshaftem Wetter kehrte am Freitag, 5. März, in Oberbayern und am Alpenrand noch einmal der Winter zurück. In München reichte es für „angezuckerte“ Autos und Dächer, besonders im Allgäu und im Bayerischen Wald gab es einige Zentimeter Neuschnee. Das unbeständige Wetter mit starkem Nachtfrost bleibt in und um München auch zum Wochenstart erst einmal erhalten.

Doch besonders ab Mittwoch, 10. März, braut sich eine Extrem-Lage in ganz Deutschland zusammen, die es in sich hat. Aktuelle Wetter-Karten zeigen einen orkanartigen Sturm, der besonders ab Donnerstag, 11. März, nach Deutschland kommt. Den aktuellen Modellen nach scheint München und Bayern das Gröbste erspart zu bleiben, doch besonders in der Mitte und im Norden des Landes dürfte es sehr ruppig werden.

Extrem-Wetter: Orkan rollt auf Deutschland zu - Experte spricht von „Bomben-Zyklon“

Metereologe Jan Schenk von The Weather Channel Deutschland sagt für Deutschland ab Donnerstag einen „Bomben-Zyklon“ voraus - dieser brächte dann Windgeschwindigkeiten von bis zu 170 Stundenkilometern. Wann und wo genau die stärksten Stürme drohen, sei im Augenblick noch nicht sicher zu sagen. „Auf jeden Fall kommt nächste Woche ein Sturm-Ereignis auf uns zu“, so Schenk weiter. Hintergrund ist demnach der Jet-Stream über dem Nordatlantik, der wieder an Kraft zulege und Deutschland erreiche. Dominik Jung von wetter.net berichtet ebenfalls von einem „schweren Sturm-Ereignis“, das auf Deutschland zukommt. Besonders die Mitte, und der gesamte Norden Deutschlands sei damit am stärksten betroffen, so Jung.

Video: 3-Tage-Vorhersage - der Märzwinter versucht‘s

Wetter: Gefährliche Lage nähert sich - Schwere Stürme in Deutschland erwartet

In München und Bayern ist nach aktuellen Wetter-Vorhersagen solch eine Dimension nicht zu erwarten. Zwar dürfte es auch sehr windig werden, von Extrem-Wetter mit Orkanen dürfte jedoch nicht die Rede sein. Das europäische Wetter-Modell ECMWF berechnet für Donnerstagmittag in München* etwa Windgeschwindigkeiten von etwa 35 km/h, was durchaus spürbar ist, jedoch nicht im Ansatz einem Sturm oder Orkan gleichkommt. Bis dahin zeigt sich das Wetter in und um München recht ruhig, meist zeigt sich die Sonne bei Temperaturen von etwa 13 Grad, mit Niederschlägen ist bis zum „Wetter-Ereignis“ in Deutschland eher nicht zu rechnen. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare