Der Eisberg A68a (unten links) treibt auf dem Sattelitenfoto der NASA in der Nähe der Südlichen Orkneyinseln (rechts oben). Der Eisberg ist inzwischen weiter gewandert und ist auf Kollisionskurs mit der Insel Südgeorgien im Südatlantik.
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Der Eisberg A68a (unten links) trieb zunächst in der Nähe der Südlichen Orkneyinseln, wie dieses Satellitenfoto der NASA zeigt. Inzwischen ist der Eisberg weiter gewandert und auf Kollisionskurs mit Südgeorgien.

Eisberg nimmt Kurs

Wetterphänomen: Riesiger Eisberg steuert auf Pinguin-Insel zu

  • Julian Baumann
    vonJulian Baumann
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Ein Eisberg von der Größe des Saarlandes steuert auf die Insel Südgeorgien im Atlantik zu. Die dortige Pinguin-Population könnte bei einer Kollision stark zurück gehen.

King Edward Point - Pinguine sieht man in Deutschland höchstens im Zoo. Auf der Insel Südgeorgien im Atlantik leben dagegen Millionen von Pinguinen und Robben, die Art der Königspinguine hat dort sogar ihr Hauptbrutgebiet. Die formal zum Vereinigten Königreich gehörende Insel sieht sich aktuell von einem riesigen Eisberg bedroht. Das „Eismonster“ von der Größe des deutschen Bundeslandes Saarland hat sich bereits im Jahr 2007 vom Schelfeis Larsen C in der Antarktis gelöst und inzwischen die Gewässer vor der Insel erreicht. Experten befürchten, dass die Tiere bei einer Kollision nicht mehr genug Futter finden können.

Wie BW24* berichtet, bedroht ein „Eismonster“ eine ganze Tierpopulation.

In der Landeshauptstadt Stuttgart sind Pinguine im Zoo Wilhelma zu sehen (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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