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Apple-Geräte auf Bugs unter die Lupe zu nehmen kann jetzt richtig lukrativ sein.

“Kopfgeld-Programm“

Apple zahlt fürs Entdecken von Bugs jetzt bis zu einer Million

Dank einer Sicherheitslücke zum Millionär werden? Bei Apple ist das jetzt denkbar.

Cupertino/ Kalifornien - Apple will in Zukunft für aufgefundene Sicherheitslücken (“Bugs“) in seinen Codes bis zu einer Million Dollar zahlen. Das berichtet unter anderem heise.de. Viele Firmen oder Regierungsstellen haben so ein „Bug-Bounty-Programm“ (übersetzt etwa „Kopfgeld-Programm für Programmfehler“), um Fehler in ihrer Software zu finden. Als Belohnung gibt es für die Finder meist Geld – damit er die Bugs nicht öffentlich macht oder an Firmen oder Regierungen verkauft. 

Bei Apple waren das dem Bericht zufolge bisher höchstens 200.000 Dollar. Auf dem freien Markt könnten fähige Köpfe mit entdeckten Bugs teils Million verdienen, so heise.de.

Bug-Bounty-Programme: Nachzügler Apple

Für Bugs, die in den Beta-Versionen neuer Desktop-Betriebssysteme entdeckt werden - bei Apple ist das macOS - zahlt der Konzern demnach jetzt noch einmal 50 Prozent mehr. MacOS-Geräte waren bislang nicht im Bug-Bounty-Programm enthalten – es deckte nur Schwachstellen in iOS ab. 

In Sachen Bug-Bounty-Programm war Apple bislang ein Nachzügler. Der Konzern mit Sitz in Kalifornien hatte es erst 2016 eingeführt, als es bei Google, Microsoft oder Facebook schon gang und gäbe war. Apple suchte sich zunächst die kleine Anzahl an teilnehmenden Sicherheitsforschern selbst aus. Nun will der Konzern das Programm für weitere Sicherheitsforscher öffnen, so heise.de.

Apple-Betriebssystem „Catalina“ macht Schluss mit iTunes

Die Forscher müssen die Sicherheitslücken (so wie etwa diese aktuelle) zusammen mit einer Machbarkeitsstudie an Apple melden, ihr Vorschlag für eine Behebung des Bugs muss auf der jeweils jüngsten Betriebssystem-Version funktionieren. Das aktuelle macOS-Betriebssystem heißt „Catalina“ und soll im Herbst herauskommen. Was die User dabei verkraften müssen: den Verlust von iTunes. Und auch das Design des neuen Mac Pro fanden manche Beobachter (“Eine Käsereibe?“) schwer verdaulich. 
frs

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