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Damit nicht jeder alles sieht: Der Datenschutz bei Whatsapp lässt sich in den Einstellungen der Messenger-App nachschärfen. Foto: Robert Günther/dpa-tmn

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Auf die Schnelle mehr Datenschutz bei Whatsapp

Standardmäßig geben Nutzer bei Whatsapp ziemlich viel preis - an jeden, den es interessiert. Das muss nicht sein. Wer will, kann das ganz einfach einschränken.

Berlin (dpa/tmn) - Whatsapp-Nutzer, die Wert auf Privatsphäre legen, sollten die voreingestellten Datenschutzeinstellungen des Messengers nachschärfen. Darauf weist die Stiftung Warentest hin und gibt Tipps, wie man mit schnellen Handgriffen weniger von sich preisgibt.

Dafür wählt man in der Übersicht der App die drei Punkte oben rechts an und klickt dort auf "Einstellungen". Ganz oben erscheint jetzt der Punkt "Account": Antippen und anschließend "Datenschutz" wählen. Hier lassen sich nun verschiedene Riegel vorschieben.

- Profilbild: Standardmäßig kann es "Jeder" sehen. Wer das nicht möchte, schränkt den Zugriff ein - entweder auf "Meine Kontakte" oder "Niemand", sodass keiner das Foto sehen kann. Die gleichen Optionen gibt es für die Info, also den kleinen Text unter dem Profilbild.

- Online-Tätigkeit: Wann war der Kumpel oder die Freundin zuletzt online? Standardmäßig wird diese Information jedem angezeigt. Beim Punkt "Zuletzt online" lässt sich das ändern - die Warentester weisen aber darauf hin, dass man auch von anderen Nutzern diese Information nicht mehr angezeigt bekommt, wenn man sie bei sich abschaltet.

- Blaue Häkchen: Erscheinen im Chat bei einer Nachricht unten rechts zwei blaue Häkchen, hat der Empfänger sie gelesen. Naheliegenderweise möchten Nutzer nicht immer, dass der andere das nachvollziehen kann. Die "Lesebestätigungen" lassen sich in den Datenschutzeinstellungen abschalten. Kehrseite: Dann bekommt man auch von anderen Nutzern keine mehr angezeigt. Für Gruppenchats greift der Riegel nicht.

Tipps der Stiftung Warentest zu mehr Whatsapp-Privatsphäre

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