Lomo liefert Sofortbilder im Breitformat

Die Lomographische Gesellschaft bietet eine neue Sofortbildkamera für Freunde des gepflegten Retro-Schnappschusses an: Die Lomo Instant Wide spuckt nach der Belichtung 6,2 mal 9,9 Zentimeter große Breitformatbilder aus. 

Die Lomographische Gesellschaft bietet eine neue Sofortbildkamera für Freunde des gepflegten Retro-Schnappschusses an: Die Lomo Instant Wide spuckt nach der Belichtung 6,2 mal 9,9 Zentimeter große Breitformatbilder aus. 

Die Kamera funktioniert vollautomatisch, der Fotograf kann aber auch Langzeit- und Mehrfachbelichtungen vornehmen oder die Belichtung korrigieren. Das 90-mm-Objektiv lässt zwei Blendeneinstellungen (f/8 und f/22) zu, der Objektivdeckel fungiert gleichzeitig als Infrarot-Fernauslöser.

Gefüttert wird die leicht klobige Kamera im Retro-Design mit Instax-Wide-Sofortbildfilmen von Fujifilm. In Schwarz oder Weiß soll sie ab Dezember für 200 Euro zu haben sein, im Paket mit einem Ultraweitwinkel-, einem Makro-, einem Dreh-Objektiv für kreative Mehrfachbelichtungen (Splitzer) und vier Farbfiltern kostet sie in verschiedenen Farben ab 240 Euro.

Die vertreibt Apparate des St. Petersburger Herstellers Lomo, darunter auch die Kultkamera Lomo LC-A, die in Russland erstmals 1983 auf den Markt kam und Anfang der 1990er Jahre gerade wegen ihrer eher schlechten Bildqualität zum Werkzeug der Lomo-Bewegung wurde, die die Ästhetik des Unperfekten in der Fotografie betonen will. Inzwischen wird die Lomographie auch mit technisch ausgereiften Modellen betrieben, die Unschärfe, Unter- und Überbelichtung, Wackler oder Farbstiche gezielt einsetzen - aber immer auf Analogfilm.

(dpa)

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