Porsche Design bringt Notebook mit Sportwagen-Allüren

Sportwagendesign auf Alltagsgegenstände angewandt - dafür ist Porsche Design bekannt. Jetzt haben sich die Schwaben an ihren ersten Computer gewagt: Herausgekommen ist das Porsche Design Book One, ein Notebook mit einem um 360 Grad drehbaren und abnehmbaren Tabletbildschirm.

Sportwagendesign auf Alltagsgegenstände angewandt - dafür ist Porsche Design bekannt. Jetzt haben sich die Schwaben an ihren ersten Computer gewagt: Herausgekommen ist das Porsche Design Book One, ein Notebook mit einem um 360 Grad drehbaren und abnehmbaren Tabletbildschirm.

Anders als beim technisch ähnlichen Surface Book von Microsoft sind Tastatur- und Bildschirmteil symmetrisch und lassen sich in beide Richtungen flach aufeinanderklappen. Möglich macht dies ein Scharnier mit mächtigen Zahnrädern. Für das Design stand das Schaltgetriebe der schwäbischen Sportwagen Modell, erklärt Designchef Roland Heiler auf dem (27. Februar bis 2. März).

Bei der Hardware ist Tempo angesagt. Im 13 Zoll großen Book One stecken Intels neueste Core-i7-Prozessoren, 512 Gigabyte (GB) SSD-Speicher und 16 GB Arbeitspeicher. Für Strom und Peripheriegeräte stehen vier USB-3-Anschlüsse zur Verfügung. Zwei in voller Größe und zwei vom runden Typ C. Ein 70 Wattstunden fassender Akku soll Strom für rund 14 Stunden Nutzung liefern.

Der Bildschirm mit 3K-Auflösung (3200 zu 1800 Pixel) erlaubt Touchbedienung, ein mitgelieferter Wacom-Zeichenstift mit 2048 Druckpunkten kann für Zeichnungen oder Schrifteingabe benutzt werden. Die oberhalb des Display verbaute 5-Megapixel-Kamera hat einen Infrarotsensor für die biometrische Erkennung der Nutzer.

Das Gerät kostet nicht so viel wie ein Sportwagen, liegt preislich aber auch nicht in der Kompaktklasse: 2795 Euro soll der ab April verfügbare Notebook-Tablet-Hybride kosten. Microsoft verlangt für sein Surface Book mit vergleichbarer Ausstattung ähnlich viel.

(dpa)

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