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Bei Facebook, Twitter und Co. werden Nachrichten schnell geteilt und der Öffentlichkeit preisgegeben. Doch mit privaten Mitteilungen sollte dies nicht passieren.

Private Nachrichten von anderen nicht veröffentlichen

Private SMS, Messenger-Nachrichten, E-Mails oder Briefe sollten Empfänger nicht ohne weiteres veröffentlichen. Darauf weist der Düsseldorfer Rechtsanwalt Michael Terhaag in seinem Blog „aufrecht.de” hin.

Private SMS, Messenger-Nachrichten, E-Mails oder Briefe sollten Empfänger nicht ohne weiteres veröffentlichen. Darauf weist der Düsseldorfer Rechtsanwalt Michael Terhaag in seinem Blog „aufrecht.de” hin.

Geschieht das nämlich ohne Erlaubnis der Absender, drohen Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche. Grund ist eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte. Auch bei Geschäftspost, die - aus welchen Gründen auch immer - veröffentlicht wird, droht Ärger. Schon ein Teilen von Nachrichten in Facebook-Gruppen, Whatsapp-Chats oder via Twitter kann eine Veröffentlichung sein.

Diese unter anderem vom Landgericht Köln und Berlin in unterschiedlichen Fällen vertretene Auffassung gilt nicht nur in eine Richtung, schreibt . Man selbst muss unerlaubte Veröffentlichungen privater Korrespondenz auch nicht dulden.

(dpa)

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