David Abraham
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Eintracht Frankfurt

Abraham vor dem Leipzig-Match: "Wir wollen noch besser spielen"

  • VonPeppi Schmitt
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David Abraham und Jesus Vallejo wird die schwere Aufgabe zukommen, das Leipziger Sturmduo Yussuf Poulsen und Timo Werner zu stoppen.

David Abraham und Jesus Vallejo wird die schwere Aufgabe zukommen, das Leipziger Sturmduo Yussuf Poulsen und Timo Werner zu stoppen. Wie der Abwehrchef der Frankfurter Eintracht in das erste Spiel des Jahres gehen wird, hat er am Donnerstag gesagt. Unser Mitarbeiter Peppi Schmitt hat die Ansichten und Meinungen des 30 Jahre alten Argentiniers aufgeschrieben.

Über die Klimawechsel und wie sich die Spieler darauf einstellen: „Für mich war es sehr schwierig. Ich bin erst aus Argentinien nach Deutschland gekommen, da waren 40 Grad Unterschied. Dann ging es in die Wärme von Abu Dhabi, jetzt wieder zurück ins kalte Frankfurt. Aber immerhin scheint hier ja auch die Sonne. In der Mannschaft gibt es ganz unterschiedliche Herangehensweisen. Alex Meier trainiert in kurzen Hosen, Michael Hector mit Mütze und Schal. Ich bin so der Typ für zwischendrin.“

Über den Gegner RB Leipzig und die Stürmer Poulsen und Werner: „Wir hatten einige Tage Zeit uns auf sie vorzubereiten. Ich hoffe, dass wir die Trainingsinhalte auch auf dem Platz umsetzen können. Wir haben auf Video einige Szenen von den Leipziger Stürmern gesehen und wissen, was auf uns zukommt. Wir müssen als Mannschaft geschlossen gegen sie ankämpfen. Ich bin guter Dinge, dass wir das schaffen.“

Über den schweren Auftakt in Leipzig und auf Schalke: „Wir glauben an unsere Stärke und an unsere Arbeit und wollen weiter so spielen wie vorher. In Leipzig werden uns ja bis zu 6000 Fans unterstützen, das ist ein guter Anreiz, alles zu geben.“

Über die Möglichkeit noch einmal 29 Punkte zu holen: „Das ist möglich! Wir werden jedenfalls nichts unversucht lassen, es zu schaffen. Wenn es geht, wollen wir sogar noch besser spielen. Erst einmal wollen wir die Vierziger-Marke erreichen, dann können wir weiter nach oben schielen. Ich weiß natürlich, dass dazu auch Spielglück gehört. Und dass wir nicht so viele Verletzte haben dürfen.“

Über den Ellbogenschlag gegen Hoffenheims Sandro Wagner, der tagelang die Schlagzeilen beherrscht hatte: „Fußball ist Emotion, gerade wir Südamerikaner leben den Fußball. Es war natürlich ein Fehler. Ich habe in dieser Szene ein wenig die Nerven verloren. Aber das ist Schnee von gestern, vergessen. Auch mit meinem ehemaligen Club Hoffenheim ist alles geklärt.“

Über die Verdienste von Trainern im Allgemeinen und Niko Kovac im Speziellen: „Ich habe bisher von jedem Trainer etwas gelernt. Niko Kovac predigt Intensität und Kampfbereitschaft. Da macht er klare Ansagen. Das hilft der Mannschaft. Jeder einzelne hat viel vom ihm gelernt. Ich als Abwehrspieler hole mir auch Tipps von Robert Kovac. Ich versuche das aufzusaugen.“

Über mögliche Regeländerungen: „Der Fußball soll so bleiben wie er ist. Man sollte so wenig ändern wie möglich und keinen Blödsinn machen, wie zum Beispiel auf Kunstrasen spielen, das Abseits abschaffen oder solche Dinge. Der Fußball ist urig und natürlich. Und so muss er bleiben.“

(pes)

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