Ante Rebic (Eintracht Frankfurt) gegen Lukas Rupp (TSG 1899 Hoffenheim).
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Ante Rebic (Eintracht Frankfurt) gegen Lukas Rupp (TSG 1899 Hoffenheim).

Kommentar zu Eintracht Frankfurt

Adler-Auge: Eisenharte Eintracht bleibt auf Kurs

  • Michael Forst
    VonMichael Forst
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Einmal durchatmen, bitte! Hitzig war’s, hart war’s, bisweilen leider auch hässlich, dieses Spitzenspiel. Nichts für die Galerie. Nichts für die Geschichtsbücher. Aber allemal ein weiterer Beweis dafür, wie konstant diese Eintracht aufgestellt ist.

Stark, wie sie mit breiter Brust in das Match gegen eine Mannschaft wie Hoffenheim ging, deren gegenwärtiger Lauf sogar noch ein bisschen beeindruckender ist als der der Hessen. Mehr Initiative, mehr Ballbesitz und die zwingenderen Chancen standen am Ende für die Eintracht zu Buche.

Verschwiegen sei freilich nicht, dass die grottige Leistung von Schiri Christian Dingert gerade in der ersten Halbzeit den Hessen mehrfach in die Karten spielte – Marco Fabian unkontrolliertes Reinrutschen in den TSG-Keeper, Abrahams brutale Ellenbogen-Attacke gegen Sandro Wagner, Mascarells wiederholte Ausrutscher: Glück für die Adler, dass sie noch mit elf Mann in die Kabine gehen durften! Die späte rote Karte ausgerechnet für die bei einer Rudelbildung üblichen Ruppigkeit von Chandler entbehrte da nicht der Ironie.

Doch das oftmals übertriebene Einsteigen einiger Eintracht-Spieler mag die Kehrseite der Kampfbereitschaft und Leidenschaft sein, mit der uns die Frankfurter bislang so viel Freude gemacht haben. Aber auch hier kann man sicher sein: Trainer Kovac wird die passende Ansprache finden, um den unbedingten Einsatzwillen seiner Spieler nicht zur Unsportlichkeit mutieren zu lassen.

Apropos Kovac: Wie hatte Eintracht-Legende Uwe Bein schon vor Saisonbeginn prophetisch formuliert? Kovac sei „der beste Trainer für die Eintracht“. Recht hat der Mann.

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