celebrate the goal, Torjubel zum 3:0 von Branimir Hrgota (Eintracht Frankfurt) mit Vorbereiter Aymen Barkok (Eintracht Frankfurt) und Marco Fabian (Eintracht Frankfurt)- 20.12.2016: Eintracht Frankfurt vs. 1. FSV Mainz 05, Commerzbank Arena
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celebrate the goal, Torjubel zum 3:0 von Branimir Hrgota (Eintracht Frankfurt) mit Vorbereiter Aymen Barkok (Eintracht Frankfurt) und Marco Fabian (Eintracht Frankfurt)- 20.12.2016: Eintracht Frankfurt vs. 1. FSV Mainz 05, Commerzbank Arena

Eintracht-Kommentar

Adlerauge: Hut ab vor dieser Eintracht!

  • Dieter Sattler
    VonDieter Sattler
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Zwar

Zwar sahen die Fans am Montagabend, dass es wichtigeres gibt als Eintrachtsiege und Schlimmeres als Niederlagen ihrer Lieblinge, dennoch durften sie  sich über einen bravourösen  3:0-Sieg gegen Mainz freuen. Wie immer gegen die zähen Rheinhessen war das Spiel lange eine enge Kiste. Und wie nach allen drei unnötigen, aber irgendwie auch normalen 0:1-Saisonniederlagen, zeigte sich auch diesmal nach der Pleite in Wolfsburg, wie sehr Eintracht-Trainer Niko Kovac seine Mannschaft im Griff hat. Sie gab  mit flotten Ballstafetten  und viel Kampf die richtige Antwort auf die Kritik.

Das 1:0 durch Hrgota nach "langem Holz" von Abraham war eine Augenweide. Einen Sololauf wie von Barkok vor seinem 2:0 hat man in Frankfurt gefühlte Jahrzehnte nicht gesehen.

Mit viel Fussballverstand, geheimem Training und spielaufbaufähigen  Akteuren wie Vallejo und Mascarell sowie dem wiedererstarkten Hasebe hat Kovac die lange Zeit holprige Eintracht wieder  zu einer kombinationsstarken Mannschaft gemacht.

Alle sind fit, wach, zweikampfstark und heiß auf die "zweiten" Bälle.

Der Mittelkreis ist von einer Ballverlustzone  unter  den Trainern Veh und auch Schaaf zu einer Komfortzone geworden, in der das Spiel kontrolliert wird. Zur  Leistungssteigerung tragen auch die erstarkten und stets anspielbereiten  Aussenverteidiger Chandler und Oczipka bei. Als Chandler in Wolfsburg fehlte, geriet sofort die Statik durcheinander.

Kovac hat die Eintracht im Sommer vor dem Abstieg gerettet und jetzt in die erweiterte Bundesligaspitze geführt.

Champions  League ist nicht unmöglich, sollte man aber nicht unbedingt verlangen. 29 Punkte aus der noch nicht mal abgeschlossenen Vorrunde sind Wahnsinn. Die SGE hat mit einer Bilanz von 8-5-3 fünf Partien mehr gewonnen  als verloren. Nach alter zwei-Punkte-Regel wären das 21:11 Punkte. Das ist bärenstark. Hut ab, vor dieser Eintracht. Hut ab, vor diesem Trainer.

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