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Eintracht-Kommentar

Adlerauge: Stark gespielt, aber Eintracht trifft das Tor nicht mehr

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Nach einer starken Leistung bleibt der Eintracht nur ein Remis gegen Mönchengladbach, da keine der vielen Chancen genutzt werden konnte. Ein Kommentar von Dieter Sattler.

Es ist wie verhext! Die Eintracht trifft das Tor nicht mehr und kam trotz bärenstarker Leistung gegen Gladbach nicht über ein 0:0 hinaus. Selbst einen Elfmeter konnte Fabian nicht zum Siegtor nutzen. Es war bereits der vierte von fünf Elfmetern, den die SGE in dieser Saison vergab. Im Kalenderjahr 2017 hat die Eintracht in zehn Bundesligaspielen ganze vier Tore geschossen. Immerhin konnte  die SGE  mit dem einen Punkt eine weitere Absicherung nach hinten schaffen.

In dieser vertrackten Saison könnte es tatsächlich sein, dass man 39, 40  Punkte braucht, um nicht als 16. in die Relegation gezogen zu werden. Das  0:0 war jedoch andererseits auch höchstens ein Minischritt in Richtung Euro-League. Das Spiel bewies aber, dass die SGE trotz der Tor- und Ergebniskrise spielerisch und kämpferisch in Form ist. Die Eintracht hatte abgesehen von zwei fußballerischen Wacklern von Torwart Hradecky vor allem eine bärenstarke erste Halbzeit gespielt.

Chandler, der mit überragenden Flankenläufen und Pässen glänzte, und Spielmacher Fabian  waren die Triebfedern. Aber der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Schon nach wenigen Sekunden fiel das Leder  Rebic vor die Füße, der aber den Kasten verfehlte. Bei allem Können  und körperlicher Durchsetzungskraft schießt er einfach zu wenig Tore. In der 26. Minute wurde Fabians Schuss  nach feiner Chandler-Vorarbeit abgeblockt. Zuvor hatte Tawatha beim Kopfball Pfosten-Pech gehabt. In der zweiten Halbzeit arbeitete Hrgota nach Fabians tollem Pass an seinem beginnenden Ruf als Chancentod.

Später war es dann Fabian selbst, der seine ansonsten überzeugende Leistung nicht mit dem Elfmetertor krönen konnte. Schade, aber wenn die SGE so weiterspielt, wird sie schon bald auch wieder mal gewinnen. In dieser englischen Woche  hat sie in Köln und gegen Bremen gleich zweimal die Gelegenheit dazu.

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