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Frankfurts Spieler feiern nach dem 2:0-Sieg vor dem Fanblock. Foto: Arne Dedert

Eintracht Frankfurt

Adlerauge: Wunderschöne Momentaufnahme für die Eintracht

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Dank des 2:0-Sieges gegen Borussia Mönchengladbach klettert die Eintacht in der Tabelle zumindest bis zum Samstag auf Platz zwei. Ein Kommentar

Als nach Spielschluss auf dem Videowürfel im Stadion die Bundesligatabelle eingeblendet wurde, brachen die Zuschauerränge im kollektiven Freudentaumel aus: Platz zwei für die Eintracht, vor ihnen nur die Bayern. Auch wenn dieser Zustand vermutlich weniger als 24 Stunden anhält: Darauf kann man ruhig richtig stolz sein.

Denn wer gegen ein Spitzenteam wie Gladbach gewinnt, steht zweifelsohne verdient dort oben. Zwar hatte die Eintracht Glück, dass die Gäste den Elfmeter vergaben - beim Stand von 1:1 wäre das Spiel völlig offen gewesen, zumal die Fohlen richtig am Drücker waren -, doch gingen sie dank einer engagierten und vor allem in der ersten Hälfte sehr guten Leistung völlig verdient als Sieger vom Platz. Und wer Niko Kovac kennt, der weiß auch: Der Eintracht-Trainer wird auf die Euphoriebremse drücken, weiter konzentriert arbeiten und nicht zulassen, dass die Adler zu früh mental abheben.

Dürfen die Eintracht-Fans dennoch von Europa träumen? Natürlich! Zwar ist es bis zum Saisonende noch ein richtig langer Weg und mit Blick auf die vergangenen Rückrunden Vorsicht vor zu großen Erwartungen angebracht. Doch es gibt derzeit keine Anzeichen dafür, warum die Eintracht plötzlich einbrechen sollte. Mit einem solch besonnenen Trainer wie Kovac dürfte die Eintracht nicht so leicht aus der Spur geraten. Und nach unten sollte bei dem großen Punktevorsprung auf den Relegationsplatz sowieso nicht mehr anbrennen.  (lg)

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