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Eintracht Frankfurt: Platzt ein Transfer überraschend auf der Zielgeraden?

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Ridvan Yilmaz steht vor einem Wechsel zu Eintracht Frankfurt.
Der Wechsel von Ridvan Yilmaz zu Eintracht Frankfurt droht zu scheitern. © imago

Der Wechsel von Ridvan Yilmaz zu Eintracht Frankfurt schien eigentlich nur noch eine Frage der Zeit. Doch jetzt könnte sich der Transfer zerschlagen.

Frankfurt ‒ Linksverteidiger Ridvan Yimaz sollte eigentlich als Nachfolger oder Alternative zu Filip Kostic zu Eintracht Frankfurt kommen. Sowohl mit dem Spieler als auch mit seinem Verein Besiktas Istanbul hatte die Eintracht schon eine Einigung erzielt. Doch jetzt könnte der Transfer unerwartet doch noch platzen. Grund sind laut der türkischen Zeitung Milliyet die Zahlungsmodalitäten.

„Es gibt einige Bereiche, die wir in Bezug auf die Zahlung nicht überwinden konnten. Wir versuchen, sie zu realisieren“, sagte Ahmet Nur Çebi, der Präsident von Besiktas. Zudem gab er offen Auskunft über die ausgehandelte Ablösesumme. Demnach sollte Yilmaz zunächst vier Millionen Euro kosten. Erfolgsabhängige Bonuszahlungen in Höhe von 2,5 Millionen hätten folgen können. Zudem sicherte sich der Verein aus Istanbul eine Weiterverkaufsbeteiligung von 20 Prozent.

Eintracht Frankfurt möchte in Raten zahlen

Doch die Eintracht möchte auch die vier Millionen Euro Sockelablöse nicht auf einmal überweisen. Stattdessen poche die Eintracht auf eine Ratenzahlung. Da spielen jedoch die Türken nicht mit. Der Ausgang ist damit wieder völlig offen. Das bringt auch den weiteren Interessenten FC Turin ins Spiel. Die Besiktas-Vertreter wollen ihren Willen bei der Eintracht durchbringen, indem sie zeigen, zur Not einen weiteren Interessenten in der Hinterhand zu haben. Auf der anderen Seite hat sich Yilmaz bereits für einen Wechsel nach Deutschland entschieden. Diesen Trumpf hat die Eintracht in der Hand.

Neben Yilmaz möchte Sportvorstand Markus Krösche auch noch einen Spieler für das defensive Mittelfeld verpflichten. In der Offensive gelangen zuletzt zwei bemerkenswerte Transfers. Auf der Abgabenseite ist noch vieles unklar ‒ unter anderem die Zukunft von Kostic. (jo)

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