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Fans von Eintracht Frankfurt.

Musikalische Zeitreise

So außergewöhnlich feiert Eintracht Frankfurt im Sommer 2019 das 120-jährige Vereinsbestehen 

Im März 2019 wird Eintracht Frankfurt 120 Jahre alt. Zu diesem Anlass wird dann im Juni eine große Feier ausgerichtet, bei der unter anderem das hr-Sinfonieorchester auftreten wird. Am Mittwoch startet der Vorverkauf.

Im März 2019 feiert Eintracht Frankfurt 120-jähriges Bestehen, da will es der Verein mächtig krachen lassen. "Außergewöhnlich" und in einem "so noch nie dagewesenen Rahmen" soll am 29. Juni groß gefeiert werden. Am Mittwoch startet der Vorverkauf für das Event in der Commerzbank-Arena, zunächst jedoch nur exklusiv für Vereinsmitglieder.

Eine Musikalische Zeitreise

Bei der Party werden das hr-Sinfonieorchester und weitere Künstler mit einer musikalischen Zeitreise die Meilensteinen der so schwungvollen Vereinshistorie präsentieren – vom Gründungsjahr 1899 bis zum Durchbrechen der Schallmauer von 60.000 Mitgliedern vor wenigen Wochen.

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So kommen sie an die Tickets

Der Vorverkauf für den Festakt in der Commerzbank-Arena findet in zwei Phasen statt:

1. Vorverkaufsrecht für Vereinsmitglieder: Die erste Verkaufsphase startet Mittwoch, 19. Dezember 2018 um 10 Uhr, und läuft bis einschließlich Sonntag, 6. Januar 2019. Wichtig: Tickets sind zunächst ausschließlich im Online-Ticketshop erhältlich. Kostenpunkt: 12,- Euro.

Geschichte einer Arena: Das Frankfurter Waldstadion im Wandel der Zeit

1897 erwuchs bei den Frankfurtern erstmals der Wunsch, Olympische Spiele auszutragen. Was dazu fehlte war eine zentrale Sporthalle, die den Spielen gerecht wurde. Wie wir wissen, kamen die Olympischen Spiele nie nach Frankfurt, eine zentrale Sportstätte wurde allerdings ein paar Jahre später Wirklichkeit. Begeben Sie sich auf eine Zeitreise durch neun Jahrzehnte Waldstadion und entdecken Sie, wie aus dem Wunsch nach einer zentralen Sportstätte eine moderne WM-Arena wurde. © FNP-Archiv
Dieses Foto entstand im Frühjahr 1925, als sich das Waldstadion noch im Bau befand. Die Bauarbeiter sitzen vor dem Tribünengebäude der Hauptkampfbahn. © FNP-Archiv
Am 21. Mai 1925 – die neue Kulturstätte glich noch einer Baustelle – wurde das Stadion feierlich eröffnet. Rund 15.000 Vereinssportler zogen in das neue Stadion ein, im Anschluss an die Eröffnungsfeier fanden Leichtathletik-Wettkämpfe statt. © FNP-Archiv
Natürlich fanden von Beginn an Fußballspiele im Waldstadion statt. Diese waren immer gut besucht, wie hier, 1938. © FNP-Archiv
Der Blick auf die leeren Tribünen 1938. © FNP-Archiv
1939 brach der Krieg aus, auch das Stadion und die angrenzenden Sportstätten wurden von Bomben getroffen. Anschließend begann der Wiederaufbau, der Sportbetrieb konnte schon wenige Monate später wieder aufgenommen werden. Frankfurt wurde eine Hochburg für die Leichtathletik. Aber auch der Fußball spielte durch die beiden Traditionsvereine Eintracht Frankfurt und FSV Frankfurt wieder eine große Rolle. Anfang der 1950er Jahre wurde dann klar: Das Stadion ist für sportliche Großereignisse zu klein. Der erste Umbau wurde beschlossen. © FNP-Archiv
14 Monate dauerte die Umbauzeit, im Mai 1955 wurde das neue Stadion dann feierlich eröffnet. Das Eröffnungsspiel fand zwischen der irischen und der deutschen Nationalelf vor 35.000 Zuschauern statt. Insgesamt gab es 71.000 Steh- und 16.000 Sitzpläte in der neuen Arena. © FNP-Archiv
87.000 Zuschauer bejubelten bei wichtigen Spielen "ihre" Eintracht, wie hier, Anfang der 1960er Jahre. © FNP-Archiv
Der Vorhang für das Abenteuer Bundesliga hob sich im Frankfurter Waldstadion am Samstag, den 24. August 1963. Zum Auftakt der höchsten deutschen Spielklasse war der 1. FC Kaiserslautern zu Gast. Die Fankultur wurde immer intensiver, was auch Probleme mit sich brachte. So stürmten Fans (siehe Foto) 1968 nach dem Spiel auf den Platz. Die Sicherheitsvorkehrungen waren noch nicht ausgereift, lediglich ein normaler Zaun hatte das Spielfeld von den Rängen abgetrennt. 1968, als sich Platzstürme häuften, entschied man sich, einen Maschnedrahtzaun vor die Ränge zu bauen, um solche Situationen zu vermeiden. © FNP-Archiv
Doch auch bei den anderen Sportstätten ging es voran. Im März 1960 begann der Bau einer Kunsteisbahn, die schon 1961 für Wettkämpfe und Publikumsläufe genutzt werden konnte. © FNP-Archiv
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Die Eisbahn war bei den Frankfurtern sehr beliebt und bei Publikumsläufen immer gut besucht. © FNP-Archiv
Eislaufen wurde so zu einem wichtigen Bestandteil des Frankfurter Lebens. © FNP-Archiv
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Eine Besonderheit, die in den 1060er Jahren einegfürht wurde, war die Blaskapelle, die den Leuten die Zeit in der Halbzeitpause des Fußballs vertrieb. © FNP-Archiv
Sie lieferten eine schöne Show ab und hielten die Leute somit bei Laune, bis der Ball wieder rollte. © FNP-Archiv
Damit die Zuschauer auch im Winter auf den Bänken der Ränge Platz nehmen konnten, musste das Stadion vor einem Fußballspiel erst einmal von den Schneemassen befreit werden. Eine Überdachung gab es zu diesem Zeitpunkt nämlich noch nicht. © FNP-Archiv
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Und während die Erwachsenen die Bänke vom Schnee befreiten, kamen die Kleinen, um mit den Skiern durch das Stadion zu fahren – heute undenkbar! © FNP-Archiv
Am 25. September 1968 bewarb sich die Stadt Frankfurt auf die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 1974. Doch für eine Weltmeisterschaft musste das Stadion runderneutert werden. Der erste Entwurf wurde rund ein Jahr später präsentiert, bis zum Baubeginn dauerte es allerdings noch einige Jahre. Denn es gab Streit um den Ausbau, der sich bis 1972 hinzog. Dann endlich begann der Umbau, alles sollte anders werden. © FNP-Archiv
Auf dem Gelände entstand ein neues Stadion mit Haupt- und Gegentribüne, das 61.942 Personen Platz bot. © FNP-Archiv
Das Herzstück sollte die 135 Meter lange und 24 Meter hohe Haupttribüne bilden, die über zwei Etagen fast alle wichtigen Funktionsräume beherrbergte. © FNP-Archiv
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Im März 1974 wurde die neue Arena offiziell eröffnet... © FNP-Archiv
...am 13. Juni 1974 folgte dann die feierliche Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft 1974. © FNP-A rchiv
Die Partie Deutschland-Polen am 3. Juli 1974 ging als die "Wasserschalcht von Frankfurt" in die Geschichtsbücher ein. Es war das letzte Zwischenrundenspiel der Gruppe B. Vor dem Spiel hatte es dermaßen geregnet, dass der Platz eigentlich unbespielbar war. Aufgrund des knappen Zeitplans wurde die Partie dennoch angepfiffen. Deutschland gewann und wurde in diesem Jahr Weltmeister im eigenen Land. Die Wasserschlacht hatte allerdings noch andere Folgen: Nach der WM wurde im Waldstadion eine Drainage mit Rasenheizung eingebaut. © FNP-Archiv
Luftansicht des Waldstadions der 1970er Jahre. © FNP-Archiv
Die 1980er Jahre gingen sportlich weiter. Neben dem Fußball fanden weiterhin Leichtathletikveranstaltungen auf dem Frankfurter Rasen statt, wie hier das Sportfest 1980. © FNP-Archiv
Für die Fußball-Europpameisterschaft 1988 wurde das Stadion vor allem im Inneren aufgehübtscht. Es gab neue Kabinen... © FNP-Archiv
...und die erste VIP-Zone. Dort wurden Würdenträger verköstigt, die gemütliche Atmosphäre lud zum Verweilen ein. © FNP-Archiv
Eines der größten Highlights des Umbaus für die EM 1988 war die Installation der Video-Farb-Leinwand... © FNP-Archiv
...die in den kommenden Jahren zu einer festen Größe im Stadionbild wurde. © FNP-Archiv
Seit der im Mai 1985 von britischen Hooligans im Brüsseler Heyel-Stadion ausgelösten Katastrophe achtete die UEFA peinlich genau auf die Einhaltung bestimmter Sicherheitsvorschriften. Die Videoüberwachung der Blöcke A (Gästefans) und G (Heimfans) wurde ausgeweitet, die Einsatzleitstelle der Polizei im Stadion wurde ausgebaut. © FNP-Archiv
Im folgenden wollen wir nun ein paar Bilder von Eintracht-Spielen zeigen, die schon seit den Anfängen des Waldstadions immer ein wichtiger Bestandteil der Sportstätte waren. © FNP-Archiv
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In den 1980er Jahren wurde die Nutzung des Stadions immer vielfältiger. Nicht nur Sport wurde betrieben, auch Konzerte fanden immer häufiger statt. 1990 lieferten die Rolling Stones auf einer großartig gestalteten Bühne eine tolle Show ab... © FNP-Archiv
...1996 jubelten John Bon Jovi-Fans ihrem Idol zu. © FNP-Archiv
1991 bis 2007 kam im ehemaligen Waldstadion zudem noch American Football hinzu, 2008 bis 2010 wurde der German Bowl dort ausgetragen. © FNP-Archiv
1993 erwuchs der Wunsch in Frankfurt das Waldstadion zu einer modernen Arena umzubauen. Der Magistrat beauftragte 1993 deshalb den Frankfurter Architekten Albert Speer damit, sich Gedanken über die Zukunft des Waldstadions zu machen. Schon damals war klar, dass Frankfurt mit einer neuen Arena 2006 zu den Austragungsorten der Fußball-Weltmeisterschaft gehören würde, falls Deutschland den Zuschlag bekam. © FNP-Archiv
Speer unterbreitete der Stadt drei Vorschläge. Diese orientierten sich an der Idee eines Skydomes nach amerikanischem Vorbild mit Schiebedach. Doch niemand brachte eine tragfähige Finanzierung zustande, weshalb sich der Sportausschuss der Stadtverordnetenversammlung schließlich für die Sanierung des alten Stadions aussprach. Das überarbeitete Konzept wurde dem Ausschuss im Mai 1999 präsentiert. © FNP-Archiv
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Der endgültige Entwurf stammt von den Hamburger Architekten von Gerkan, Marg und Partner. Das Stadion, das als reine Fußballarena ausgelegt wurde, sollte 52 000 Zuschauern Platz bieten. Am 17. Juni wurde um 12 Uhr, mit dem Heulen einer Sirene das Startsignal für den Bau des neuen Waldstadions gegeben. © FNP-Archiv
Anschließend begann nach und nach der Abriss der alten Tribünen des Waldstadions. Damit der Spielbetrieb aufrecht erhalten werden konnte, wurde zunächst die Osttibüne abgerissen und die neue Ostkurve aufgebaut, ehe Haupt- und Gegentribüne neu errichtet wurden. © FNP-Archiv
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Anfang 2003 folgte dann die historische Sprengung des Daches der Gegentribüne. Zwölf Kilogramm Sprengstoff wurden dazu an dem Dach angebracht, um die Stützen des Dachs zum Einsturz zu bringen. © FNP-Archiv
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Der Aufbau ging gut voran, immer deutlicher war zu erkennen, wie die zukünftige WM-Arena aussehen würde. © FNP-Archiv
2003 stehen die Ränge der Ost- und Westtribüne bereits. Rechts kann man die Bauarbeiten an der Gegentribüne erkennen, links steht noch die alte Haupttribüne. © FNP-Archiv
Im Mai 2004 lud die Stadt zum Richtfest. Anschließend sollte die komplizierte Dachkonstruktion angebracht werden. © FNP-Archiv
Stadtredaktion Frankfurt
2005 war es dann endlich soweit: Das Stadion erstahlt nach drei Jahren Bauzeit in neuem Glanz. Im folgenden haben wir ein paar Impressionen zusammengestellt. © FNP-Archiv
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Eingang zum Stadion aus der Tiefgarage kommend. © FNP-Archiv
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Die Commerzbank-Arena ist die Heimat von Eintracht Frankfurt. Hier ist der Eingang zum VIP-Bereich zu sehen. © FNP-Archiv
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Im Treppenhaus des VIP-Bereichs. © FNP-Archiv
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Der Presseraum im Keller der Arena. © FNP-Archiv
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Das Stadion bietet heute 51.500 Zuschauern Platz, der Videowürfel ist eines der besonderen Merkmale der Arena. © FNP-Archiv
Fußball 1.Bundesliga Eintracht Frankfurt - RB Leipzig
Und trotz, dass die Arena mittlerweile Commerzbank-Arena heißt, wird sie für Frankfurter immer das Waldstadion bleiben. Auch die Fans der Frankfurter Eintracht nennen das Stadion immer noch bei alten Namen und feiern es, wie hier auf dem Banner aus der Saison 2016/2017 zu sehen ist. © FNP-Archiv

2. Der freie Verkauf beginnt dann am Dienstag, 8. Januar 2019. Mit dem Start des freien Verkaufs sind dann auch Tickets über die hauseigenen Fanshops erhältlich.

Hier geht es zur Eintracht-Frankfurt-Seite mit mehr Infos und dem Link zum Ticketshop.

Und wer es besonders möchte: VIP-Tickets in der Businessclass gibt es telefonisch unter 069 - 955031471 bzw. per E-Mail unter hospitality@eintrachtfrankfurt.de.

(red)

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