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1704154707_17042015 Fussball Fußball 1. Bundesliga Saison 2014 /2015 / Eintracht Frankfurt - Borussia Mönchengladbach / Links - Max Kruse 10 ( Mönchengladbach ) Rechts - Alexander Madlung 17 ( Eintracht Frankfurt )

Eintracht Frankfurt

Bender versichert: „Mr. X“ ist keine Erfindung

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Wilhelm Bender hat sich geärgert. Sehr sogar. Über diverse Zeitungsberichte, die den Anschein erwecken können, dass er seine Arbeit als Aufsichtsrats-Vorsitzender der Frankfurter Eintracht

Wilhelm Bender hat sich geärgert. Sehr sogar. Über diverse Zeitungsberichte, die den Anschein erwecken können, dass er seine Arbeit als Aufsichtsrats-Vorsitzender der Frankfurter Eintracht für private Interessen nutzen könnte. Am Dienstag platzte dem 70-Jährigen der Kragen: „Es ist eine unglaubliche Frechheit, mir zu unterstellen, dass ich ein Phantom vorführen würde, nur um mich im Aufsichtsrat zu halten.“ In wenigen Wochen wird ein neuer Aufsichtsrats-Chef gewählt. Und die Spatzen pfeifen es von den Dächern, dass der dann Wolfgang Steubing heißen wird.

Bender, so war kolportiert worden, habe deshalb einen Menschen erfunden, der bereit sei, die Eintracht mit einem sehr hohen Geldbetrag zu unterstützen. Der ehemalige Fraport-Manager hierzu: „Es gibt einen Mann, der sehr ernsthaft mit dem Gedanken spielt, die Eintracht sehr großzügig zu unterstützen. Er stellt keine Forderungen, außer, dass der Verein so seriös weitergeführt wie in den letzten Jahren.“ Dies sei aber nicht an die Namen Heribert Bruchhagen und Bender festgemacht: „Angenommen, Wolfgang Steubing würde neuer Aufsichtsrats-Chef werden, so bin ich sicher, dass er genau diese Seriosität fortsetzen würde. Ich kenne und schätze ihn als hoch honorigen Mann.“

Am Vortag hatte Finanzvorstand Axel Hellmann erklärt, dass es nach seinen Nachforschungen keinen möglichen Großsponsor gäbe.

Angeblich schwirren Summen von 50 oder gar 100 Millionen Euro durch den Raum. Bender wollte dies nicht kommentieren: „Aber ich kann versichern, dass es sich nicht um Kleingeld handelt.“

Ob Wilhelm Bender sich überhaupt noch einmal zur Wiederwahl stellen wird, das hat er noch nicht entschieden. Er versichert nur, dass er bei seinem Ehrenamt als Aufsichtsrats-Chef nie „pro domo, sondern immer im Sinne der Eintracht“ tätig gewesen sei.

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