Fußball: Bundesliga, Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt, 29. Spieltag am 15.04.2017 im Signal Iduna Park, Dortmund (Nordrhein-Westfalen). Sokratis von Dortmund und Branimir Hrgota (r) von Frankfurt sind in Aktion zu sehen. (Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Akkreditierungsbestimmungen der DFL ist die Publikation und Weiterverwertung im Internet und in Online-Medien während des Spiels auf insgesamt fünfzehn Bilder pro Spiel begrenzt.) Foto: Ina Fassbender/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
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Fußball: Bundesliga, Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt, 29. Spieltag am 15.04.2017 im Signal Iduna Park, Dortmund (Nordrhein-Westfalen). Sokratis von Dortmund und Branimir Hrgota (r) von Frankfurt sind in Aktion zu sehen. (Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Akkreditierungsbestimmungen der DFL ist die Publikation und Weiterverwertung im Internet und in Online-Medien während des Spiels auf insgesamt fünfzehn Bilder pro Spiel begrenzt.) Foto: Ina Fassbender/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Eintracht Frankfurt

Blick auf den Final-Gegner: Individuelle Klasse auf allen Positionen

Für

Für Borussia Dortmund endete die Bundesliga-Saison turbulent - und damit sind nicht die Querelen zwischen Trainer Thomas Tuchel und Achim Watzke gemeint. Am letzten Spieltag ging es für den BVB noch um den direkten Einzug in die Champions-League, im Fernduell mit der TSG Hoffenheim. Nach einer wahren Achterbahnfahrt siegte Dortmund mit 4:3 gegen Werder Bremen und schaffte Platz drei und damit die direkte Qualifikation für die Königsklasse.

Freude und vor allem Erleichterung war bei Spielern und Verantwortlichen zu spüren, nach einer emotionalen und ereignisreichen Saison. Im letzten Sommer vollzog der BVB einen Umbruch, nachdem Leistungsträger und Führungsspieler  Henrikh Mkhitarian, Ilkay Gündogan und Mats Hummels den Verein verlassen hatten. Die Verantwortlichen setzten vor allem auf Jugend und verpflichteten Talente aus ganz Europa. Emre Mor, Alexander Isak, Mikel Merino, Raphael Guerreiro und Ousmane Dembele sind alles blutjunge Spieler, die enormes Entwicklungspotenzial haben. Dazu kamen außerdem gestandene Profis wie Marc Bartra, Mario Götze, Sebastian Rode und Andre Schürrle.

Starke Bundesliga-Spielzeit

Ziel war von Beginn an die Qualifikation für die Champions-League. Die Verantwortlichen gingen davon aus, dass es für ein Eingreifen in den Meisterschaftskampf, aufgrund des personellen Umbruchs, nicht reichen wird.

Bis auf einige kleine Ausrutscher, zu denen auch die 1:2-Niederlage bei der Eintracht zählt, spielte Dortmund eine starke Saison und schaffte völlig verdient Platz drei in der Bundesliga.

Überschattet wurde die Saison mit dem Attentat auf den Mannschaftsbus, vor dem Viertelfinale in der Champions-League gegen den AS Monaco. Vor allem Marc Bartra zog sich durch die Explosionen schlimmere Verletzungen zu und fiel wochenlang aus. Trotz allen Widrigkeiten bildete der BVB eine geschlossene Einheit innerhalb des Teams und auch mit den Fans, sodass die Ziele gemeinsam erreicht werden konnten.

BVB der Favorit in Berlin

Ins Finale in Berlin geht der BVB als Favorit. Die individuelle Klasse von Spielern wie Marco Reus, Pierre-Emerick Aubameyang, Christian Pulisic und Ousmane Dembele, um nur ein paar wenige zu nennen, ist enorm hoch. Da wird sich die Eintracht von ihrer besten Seite präsentieren müssen, um dem BVB Paroli bieten zu können. aBer der Pokal hat ja bekanntelich seine eigenen Gesetze und auch Niko Kovac sagte schon, dass in einem einzigen Spiel alles möglich ist.

Viel Arbeit wird vor allem auf die Defensive um Abraham und Vallejo zukommen. Ein Schlüssel zum Erfolg wird sein, die starken Offensivspieler der Dortmunder nicht ins Spiel kommen zu lassen und ihnen kaum Räume zur Entfaltung zu bieten. Kompromissloses Verteidigen, schnelles Umschaltspiel und gnadenlose Effektivität vor dem gegnerischen Tor wird die SGE in diesem Finale benötigen. Der BVB tut in jedem Falle gut daran, die Eintracht nicht zu unterschätzen.

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