Eintracht Frankfurt

Blick auf den Gegner: Herthas Offensive läuft heiß

Am Sonntag muss die Eintracht auswärts bei Hertha BSC antreten. Die Berliner spielen bisher eine sehr durchwachsene Saison und können nicht an die Leistungen der vergangenen Spielzeit anknüpfen, als sie sich sogar für die Europa-League qualifizieren konnten. Ein Grund für den mittelmäßigen Start könnte die zusätzliche Belastung durch den internationalen Wettbewerb sein.

Am Sonntag muss die Eintracht auswärts bei Hertha BSC antreten. Die Berliner spielen bisher eine sehr durchwachsene Saison und können nicht an die Leistungen der vergangenen Spielzeit anknüpfen, als sie sich sogar für die Europa-League qualifizieren konnten. Ein Grund für den mittelmäßigen Start könnte die zusätzliche Belastung durch den internationalen Wettbewerb sein.

Auf dem Transfermarkt hielt sich die Hertha im Sommer zurück. Die erfolgreiche Mannschaft aus der letzten Saison wurde weitestgehend zusammengehalten. Lediglich Ergänzungsspieler wie Sami Allagui (FC St. Pauli), Allan (Leih-Ende), Alexander Baumjohann (FC Coritiba) und Florian Kohls (Würzburger Kickers) verließen den Verein. Einzig der Abgang von Innenverteidiger und Leistungsträger John Anthony Brooks (VfL Wolfsburg) schmerzte die Verantwortlichen in der Hauptstadt.

Rekik ein würdiger Brooks-Nachfolger

Nachfolger von Brooks in der Defensive wurde Karim Rekik, der aus Marseille kam. Außerdem kamen noch Mathew Leckie (FC Ingolstadt), Davie Selke (RB Leipzig), Valentino Lazaro (RB Salzburg) und Torhüter Jonathan Klinsmann zur Hertha. Trainer Pal Dardai hatte sein Team gezielt verstärkt und wollte die erfolgreiche Spielzeit bestätigen.

Bisher verläuft die Saison aber gar nicht nach dem Geschmack von Pal Dardai und Michael Preetz. Zwar spielt die Hertha immer gut mit, aber häufig springen keine Punkte heraus. Es gab bisher noch keine hohe Niederlage, aber viele knapp verlorene Spiele. In der Europa-League versagte die Mannschaft aber total. In einer machbaren Gruppe mit den Gegnern Athletic Bilbao, Sorja Luhansk und Östersunds FK ist die Hertha bereits vor dem letzten Spiel ausgeschieden.

Ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckert hat sich Berlin im DFB-Pokal. Gegen Kellerkind 1. FC Köln setzte es vor heimischem Publikum eine 1:3-Niederlage, wodurch die Hertha wieder nicht ins Pokalfinale im eigenen Stadion kommt.

Selke ein wichtiger Baustein

Aktuell scheint sich die Hertha aber etwas zu fangen, was auch einiges mit dem Namen Davie Selke zu tun haben dürfte. Der Stürmer, der zu Beginn der Saison verletzt ausfiel, ist erst seit wenigen Wochen wieder fit und seit vorletztem Spieltag steht er auch wieder in der Startformation. Beim Auswärtssieg in Köln (2:0) zeigte er, wie gut er zu Sturmpartner Vedad Ibisevic passt und dass das Duo noch einige Tore machen wird.

Auf die SGE kommt am Sonntag eine harte Aufgabe zu, denn die Hertha ist ein Team, das nur schwer zu knacken ist. Offensiv ist vor allem das Duo Selke/Ibisevic brandgefährlich und bestraft jeden Fehler, wie die Kölner am Sonntag schmerzvoll erfahren mussten.

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