Eintracht Frankfurt

Bremen-Trainer warnt vor Rebic und Wolf

Nach Fin Bartels hat auch Mittelfeldspieler Philipp Bargfrede (29) seinen auslaufenden Vertrag bei Werder Bremen vorzeitig verlängert.

Nach Fin Bartels hat auch Mittelfeldspieler Philipp Bargfrede (29) seinen auslaufenden Vertrag bei Werder Bremen vorzeitig verlängert. Über die Laufzeit des neuen Kontraktes machte der Tabellenzwölfte der Fußball-Bundesliga keine Angabe. „Es sind noch ein paar Jahre“, sagte Bargfrede. Für die Zeit nach seiner aktiven Karriere sicherte er sich zudem einen Anschlussvertrag bei den Hanseaten.

„Er ist seit Jahren absoluter Leistungsträger und soll auch in den kommenden Jahren eine wichtige Säule der Mannschaft sein“, sagte Werder-Sportchef Frank Baumann. In welchem Bereich Bargfrede, der 2004 in das Nachwuchsleistungszentrum des Klubs gewechselt war, sein Trainee-Programm durchlaufen wird, sei jedoch noch offen.

Derweil sieht Trainer Florian Kohfeldt die Bremer trotz der acht Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang noch nicht gerettet. „Tabellarisch ist das immer noch eine extrem gefährliche Situation. Solange nichts entschieden ist, werde ich das Thema nicht beiseite schieben und dafür sorgen, dass es die Mannschaft auch nicht tut“, sagte der 35-Jährige vor der Partie am Ostersonntag gegen Eintracht Frankfurt. Im Hinspiel hatte Kohfeldt beim 1:2 sein Debüt als Bundesliga-Trainer gefeiert und Werder seitdem mit einem Punkteschnitt von 1,64 aus dem Tabellenkeller geführt.

„Es ist eine herausfordernde Aufgabe“, ist sich der Cheftrainer mit Blick auf das Match gegen die Eintracht sicher. „Frankfurt spielt und punktet vor allem sehr konstant“, lobt der Coach den Gegner: „Sie spielen ein sehr hohes Pressing, sind sehr aggressiv, was ein Markenzeichen von ihnen ist. Dazu haben sie mit Ante Rebic und Marius Wolf zwei sehr schnelle Spieler, die immer wieder in die Tiefe gehen“, erklärt Kohfeldt. Seine Marschroute: „Wichtig ist, sehr geduldig zu spielen und keine Zweikämpfe zuzulassen, um ihnen wenig Räume zum Umschalten zu geben.“ Auch wenn mit der Eintracht ein Champions-League-Anwärter an die Weser kommt, stellt Kohfeldt klar: „Der Plan ist, dass wir gewinnen wollen.“

( sid,red)

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