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Bruno Hübner ist sauer.

Eintracht Frankfurt

Bruno Hübner dementiert Gerüchte um Kevin Trapp

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44 000 Karten hat die Frankfurter Eintracht für den Rückrundenstart am Samstag gegen den SC Freiburg im Vorverkauf abgesetzt. „Wir wollen für unsere Fans endlich mal zu Hause gewinnen“, sagt Manager Bruno Hübner.

44 000 Karten hat die für den Rückrundenstart am Samstag gegen den SC Freiburg im Vorverkauf abgesetzt. „Wir wollen für unsere Fans endlich mal zu Hause gewinnen“, sagt Manager Bruno Hübner. Was den angenehmen Nebeneffekt hätte, „dass wir den Abstand zur Abstiegszone weiter vergrößern würden und mehr Sicherheit hätten, auch nächstes Jahr in der Bundesliga zu spielen.“

Nun geht die Eintracht als Favorit in Spiel, auch wenn sie in den vergangenen Jahren immer besondere Schwierigkeiten gegen gerade diesen Gegner hatte. Doch als Tabellenachter mit direktem Blick auf Platz drei sollte man gegen den Tabellen-13. im eigenen Stadion schon gewinnen können. Allerdings: Die Frankfurter haben zu Hause erst acht Punkte geholt, das sind nach dem 1. FC Köln und mit Werder Bremen die wenigsten in der Liga. Die Freiburger haben auswärts gerade mal fünf Punkte ergattert. Beide Mannschaften kämpfen gegen den Trend.

Während Trainer Niko Kovac, der gestern nach einem Tag Pause wegen einer Magenverstimmung wieder auf dem Platz stand, sein Personal für das Spiel ordnen muss, sind Bobic und Hübner dabei, den Kader ein wenig „aufzuräumen“.

Max Besuschkow soll in die Zweite Liga verliehen werden

, Angebote soll es geben. „Max würde jedem Zweitligisten gut tun, er hat eine gute Entwicklung genommen“, sagt Hübner. „Ehrlich gesagt verstehe ich das Zögern der Vereine nicht.“

Womöglich aber, so der Manager, würde das Transferkarussell erst nach den ersten beiden Bundesligaspielen am Ende des Monates noch einmal so richtig auf Touren kommen. Das betrifft auch Slobodan Medojevic. Nachdem der serbische Mittelfeldspieler nicht mit ins Trainingslager durfte, hat er auch in dieser Woche zu Hause nicht mit der Mannschaft trainiert.

„Medo hat einige Anfragen, die er jetzt prüft“, sagt Hübner, „da kann es zu einer Veränderung kommen.“ Und dann musste Hübner wieder einmal die Frage des hessischen Fernsehens nach Kevin Trapp beantworten. Er tat es mit einem Schmunzeln, so wirklich erst nehmen kann er die Gerüchte um eine Rückkehr des Nationaltorwarts nicht. „Für Kevin macht ein Wechsel doch nur Sinn, wenn er aktuell Spielpraxis bekommen könnte“, erklärte Hübner, „aber wir haben mit Lukas Hradecky einen richtig guten Torhüter auf gleichem Niveau.“

Neben dem Sportlichen würde auch das Wirtschaftliche einen Wechsel unmöglich machen. „Nicht zu stemmen“, sagt Hübner. Da könnte jeder drauf kommen, der nachdenkt. Denn die Eintracht tut sich schwer, die Forderungen von Hradecky, angeblich drei Millionen Euro Gehalt pro Jahr, zu erfüllen. Trapp wird in Paris geschätzt das Doppelte verdienen. Viel Lärm also um Nichts.

(pes)

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