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Sportmanager Bruno Hübner (Eintracht Frankfurt) und Vorstand Fredi Bobic (Eintracht) halten Kriegsrat über Neuzugänge - 04.07.2018: Eintracht Frankfurt Trainingsauftakt, Commerzbank Arena

Eintracht Frankfurt

Bruno Hübner reagiert auf die Transfergerüchte rund um die Eintracht

Ante Rebic für 21 Millionen Euro zum FC Sevilla, Jetro Willems für mehr als zehn zum FC Fulham oder AS Rom und Branimir Hrgota zum 1. FC Nürnberg. Im Gegenzug Steven Berghuis von Feyenoord Rotterdam oder Eljero Elia von Basaksehir Istanbul ins Hessenland – die Transfergerüchte rund um Eintracht Frankfurt nehmen in diesen Tagen rasant Fahrt auf. Heute äußerte sich Manager Bruno Hübner zu den vielen, meist von ausländischen Medien ins Spiel gebrachten Spekulationen. Seine Ansage war deutlich: alles Quatsch. Freilich, manche Personalien werden weiter ein Thema bleiben.

Ante Rebic für 21 Millionen Euro zum FC Sevilla, Jetro Willems für mehr als zehn zum FC Fulham oder AS Rom und Branimir Hrgota zum 1. FC Nürnberg. Im Gegenzug Steven Berghuis von Feyenoord Rotterdam oder Eljero Elia von Basaksehir Istanbul ins Hessenland – die Transfergerüchte rund um Eintracht Frankfurt nehmen in diesen Tagen rasant Fahrt auf. Heute äußerte sich Manager Bruno Hübner zu den vielen, meist von ausländischen Medien ins Spiel gebrachten Spekulationen. Seine Ansage war deutlich: alles Quatsch. Freilich, manche Personalien werden weiter ein Thema bleiben.

Ante Rebic: Am Montag wird der Kroate zu medizinischen Untersuchungen wieder in Frankfurt zurückerwartet, am Mittwoch soll er ins Mannschaftstraining einsteigen. Zurzeit sieht es eher danach aus, dass der Pokal- und WM-Überflieger nicht den Abflug macht. „Wir werden alles daran setzen, dass Ante bei uns bleibt“, sagte Hübner deutlich. Der Hintergrund ist klar: Noch immer liegt den Frankfurtern kein konkretes Angebot vor. Die am Donnerstag von einem spanischen Radiosender benannten weit fortgeschrittenen Verhandlungen mit dem FC Sevilla sind schlicht nicht wahr. Zumal die Andalusier lediglich 21 Millionen geboten haben sollen – zu wenig für die Eintracht. „Die Gespräche mit Antes Berater laufen“, sagte Hübner. Darin gehe es natürlich auch darum, genau zu besprechen, wie man reagiere, wenn Anfragen kommen. Heißt: Sollte nicht demnächst ein fast nicht abzulehnendes Angebot im 40-Millionen-Euro-Bereich, das aller Voraussicht nach nur aus England stammen kann, eintrudeln, wird die Eintracht Rebic behalten. „Ich glaube, dass er sich auf Frankfurt freut“, sagte Hübner,

Jetro Willems: Der FC Fulham in England und AS Rom in Italien sollen laut dem niederländischen Portal „Football Oranje“ Interesse am Linksverteidiger haben. Das deckt sich mit Informationen der FR. Zu einem Angebot kam es bisher aber nicht. Entsprechend gelassen reagierte Hübner: „Es ist immer die Frage, welche Alternativen man für einen Spieler hätte und was man für eine Ablöse bekommen würde. Von daher beschäftigen wir uns damit im Moment nicht.“ Ein Angebot für Willems müsste also schon weitaus höher als die kolportieren zehn Millionen sein, um die Eintracht zum Überlegen zu bringen. Aus einem einfachen Grund: Trainer Adi Hütter hat ohnehin genügend Baustellen und will nicht noch die linke Seite zu einer machen.

Marco Fabian: Der Mexikaner war lange Zeit ein Verkaufskandidat, da sein Vertrag im nächsten Sommer ausläuft, mit ihm also nur noch jetzt Geld zu machen wäre. Aktuell spricht aber einiges für einen Verbleib. „Fakt ist, dass er momentan einen guten Eindruck macht“, sagte Hübner. Fabian selbst will gerne bleiben, wenn Trainer Hütter ihm das Gefühl vermittelt, gute Einsatzchancen zu besitzen. „Nur wenn er auf uns zukommt und die Ablöse passt, können wir darüber diskutieren“, sagte Hübner.

Branimir Hrgota: Der für das Trainingslager in Südtirol aus dem Kader gestrichene Angreifer soll bei Ligakonkurrent in Nürnberg Interesse geweckt haben. Hübner bestätigte, sich dieser Tage mit Club-Manager Andreas Bornemann – die Nürnberger bereiten sich nur wenigen Kilometer entfernt auf die Saison vor – getroffen zu haben. Allerdings sei nicht über Hrgota gesprochen worden. Eine Aussage, die wenig glaubhaft ist. Laut Hübner gebe es auch für die drei weiteren aussortierten Spieler – Nelson Mandela, Daichi Kamada und vor allem Marc Stendera – bisher keine Anfragen.

Steven Berghuis: Der 26-jährige Rechtsaußen von Feyenoord Rotterdam wäre sicher ein Mann, der genügend Qualität für die Bundesliga mitbringt. 18 Tore und 14 Vorlagen in der vergangenen Saison sprechen für den Niederländern. „Wir haben uns vielleicht mal mit ihm beschäftigt“, gab auch Hübner zu, „aber er ist kein Thema bei uns.“

Eljero Elia: Das Dementi des Frankfurter Managers hätte in Bezug auf den ehemaligen Bremer und Hamburger Elia nicht deutlicher sein können. „Er ist kein Thema“, sagte Hübner über den Außenbahnspieler.

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