Frankfurter Hooligans

Chronik der Gewalt

Etliche Fans der Frankfurter Eintracht und des Hamburger SVs liefern sich auf dem Rasthof Taunusblick an der A5 eine handfeste Schlägerei. Die Frankfurter Fans haben dort den Halt zweier HSV-Fanbusse erwartet. Die Schlägerei findet phasenweise auch auf der Autobahn statt. Die HSV Fans werden anschließend von der Polizei ohne im Stadion gewesen zu sein, nach Hause geschickt.

90 Fans von Hansa Rostock treffen sich mit Eintracht Hooligans am Bahnhof in Niederrad und liefern sich eine Massenschlägerei. Der Bahnhof ist für mehrere Stunden gesperrt. Die Polizei trifft lediglich 10 verletzte Rostocker an.

Vor dem Spiel Berlin gegen Frankfurt liefern sich 200 Hooligans eine Straßenschlacht in Berlin Moabit. 96 Randalierer, davon 73 aus Frankfurt, werden festgenommen, sechs Beteiligte kommen ins Krankenhaus. Zwischenzeitlich müssen Polizeibeamte gar ihre Waffen ziehen, um sich selbst zu schützen.

Nach einem Basketballspiel der Skyliners gegen Aris Thessaloniki lauern Eintracht-Frankfurt-Fans den griechischen Anhängern auf dem Parkplatz der Ballsporthalle auf. 50 bis 70 Menschen sollen an der Schlägerei beteiligt gewesen sein. Die Polizei konnte elf Eintracht-Anhänger festnehmen. Mehrere Menschen wurden verletzt, eine Person musste vorrübergehend in ein künstliches Koma gelegt werden.

Bereits während des Spiel beim SC Freiburg kommt es zu Schlägereinen. Ein Frankfurt-Fan wird dabei festgenommen. Bei der Abfahrt eines Frankfurter Fanbusses kommt es zu Provokationen durch etwas 50 Freiburger Ultras, dabei wird der Bus beschädigt. Einige Businsassen steigen aus und werden von den Freiburgern angegriffen.

10 vermummte Eintracht-Fans stürmen gegen 12 Uhr Mittags eine S-Bahn am Bahnhof Niederrad und schlagen und treten unvermittelt auf drei Anhänger von Hertha BSC Berlin ein. Nach dem kurzen aber heftigen Angriff können die Täter fliehen. Die Berliner Fans werden leicht verletzt.

Fast 300 Eintracht-Fans sorgen für enorme Störungen im Bahnverkehr zwischen Frankfurt und Koblenz. In Wiesbaden rauchten sie in der Bahn und überklebten Überwachungskameras, zudem gibt es widersprüchliche Meldungen über unsittliche Berührungen. In Eltville verlassen ca 30 von ihnen den Zug und betreten die Gleise. Ein Zug mit 700 Schalke Fans in der Gegenrichtung muss zur Sicherheit zurückgehalten werden. Schließlich steigen Bundespolizisten mit in die Bahn. Als der Schalke-Zug vorbeifährt ziehen Unbekannte die Notbremse. In Koblenz werden schließlich alle Eintrachtanhänger von 150 Polizisten einer Identitätsfeststellung unterzogen.

Aus Stuttgart kommend ziehen einige Rostockfans am Bahnhof Niederrad die Notbremsen und verlassen den Zug. Sie werden von 35 bis 40 Eintrachtfans mit Schlägen empfangen. Polizeibeamte können die Schlägerei schließlich nur mit Schlagstöcken beenden. Die Eintrachtfans fliehen in die Stadt, die Rostocker wieder in ihren Zug. Acht Beamte werden leicht verletzt. Zahlreiche Strafverfahren werden eingeleitet.

Fünf Anhänger der Eintracht verprügeln in einer Regionalbahn vier Mainzer Fans. Zuvor klauen die Frankfurter zwölf Flaschen Bier aus einem Kasten der Mainzer, wodurch die Situation eskaliert. Die Frankfurter können den Kampf um die Bierflaschen zwar gewinnen, doch die Freunde währt nur kurz – in Darmstadt werden sie am Hauptbahnhof festgenommen. Die Opfer sind inzwischen verschwunden.  

Bereits einen Tag vor dem Spiel Dortmund gegen Frankfurt randalieren 150 Eintrachtfans in ihrer Unterkunft in Lünen. Einen Tag später versammeln sich 200 polizeibekannten Ultras aus Frankfurt in der Dortmunder Innenstadt. Dort kommen 300 Ultras der Dortmunder hinzu und werden mit Stühlen, Blumenkübeln und Aschenbechern beworfen.

Nach dem Testspiel im österreichischen Eugendorf gehen vermummte Fans der Eintracht und des englischen Zweitligisten Leeds United auf dem Spielfeld aufeinander los. Videos und Bilder machen schnell im Internet die Runde und zeigen erschreckende Brutalität. Die Polizei musste Hunde einsetzten, um die Lage zu beruhigen. Es gibt mehrere Festnahmen.

Mehr als 40 Fans von Köln und Frankfurt liefern sich, noch während die zweite Halbzeit läuft, in der Stadt eine Schlägerei. Durch Videoaufnahmen kann ein Großteil der Schläger identifiziert werden. Bereits kurz vor Anpfiff des Spiels versuchen etwa dreihundert Frankfurter den Eingang zum Gästeblock zu stürmen, können jedoch von der eingesetzten Hundertschaft gestoppt werden.

Auf ihrer Rückkehr vom Auswärtsspiel in Hannover nutzen etwa 110 Eintracht Fans den einstündigen Aufenthalt in Kassel, um in zahlreichen Gaststädten in Bahnhofsnähe zu randalieren.

Etliche Fans der Frankfurter Eintracht und des Hamburger SVs liefern sich auf dem Rasthof Taunusblick an der A5 eine handfeste Schlägerei. Die Frankfurter Fans haben dort den Halt zweier HSV-Fanbusse erwartet. Die Schlägerei findet phasenweise auch auf der Autobahn statt. Die HSV Fans werden anschließend von der Polizei ohne im Stadion gewesen zu sein, nach Hause geschickt.

Neun Anhänger von Eintracht Frankfurt stoppen nach dem Spiel beim SC Freiburg in der Innenstadt einen Kleinbus mit Freiburger Fans und starten so eine Schlägerei. Bereits am Tag zuvor haben Eintracht-Fans zunächst mit einer Schlägerei in einer Nürnberger Diskothek auf sich aufmerksam gemacht, ehe zwei 25 Mann starke Gruppen aus Frankfurt und Nürnberg aufeinander los gehen.  

 

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