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Auch für Deutschland interessant?

Dänen testen im Dezember "kalte Pyrotechnik" bei Erstliga-Spiel

Es ist eine Chance für den Fußball. Die Dänen testen bei einem Erstliga-Spiel im Dezember sogenannte kalte Pyrotechnik, die nur noch etwa 230 Grad heiß wird und nicht bis zu 2000 Grad, wie herkömmliche Pyrotechnik. Das könnte auch den Konflikt in Deutschland lösen. 

Der dänische Pyrotechniker Tommy Cordsen hat sie entwickelt, im Dezember soll sie nun bei einem Erstliga-Spiel großflächig getestet werden: "Kalte Pyrotechnik". Die Fackeln sollen deutlich weniger Hitze entwickeln und lediglich etwa 230 Grad heiß werden und nicht bis zu 2000 Grad, wie herkömmliche Pyrotechnik. 

Weitere Vorteile der neuen Pyrotechnik: Die Fackeln entwickeln so gut wie keinen Rauch und können mit Wasser gelöscht werden. 

Auch in Deutschland stößt diese Erfindung auf Interesse. Ein Vertreter der Deutschen Fußball Liga (DFL), die Fanbeauftragten von Werder Bremen, Schalke 04 und Mainz 05 sowie ein Vertreter vom Fanladen des FC St. Pauli haben sich die neuartige Fackel in Stockholm präsentieren lassen. "Alle waren sehr positiv überrascht und auch zuversichtlich, dass das vielleicht etwas für die Zukunft sein kann", wird Sven Langer vom Fanladen St. Pauli in dem Beitrag des "ARD Radio Recherche Sport" zitiert, die zuerst über die "kalte Pyrotechnik" berichtet hatten.

Die neue Pyrotechnik könnte eine weitere Eskalation des aktuellen Konflikts zwischen Fans, der DFL und dem DFB verhindern. Denn die neuartige Pyrotechnik könnte das Bild der Kurven grundlegend verändern und das Problem "Pyrotechnik im Stadion" vielleicht sogar komplett lösen. 

(red)

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