Danny Blum
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Eintracht Frankfurt

Danny Blum: Viel Lob für den Flügelflitzer

  • Markus Katzenbach
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Ein kritisches Wort hatte Niko Kovac dann doch noch für Danny Blum. „Er soll doch nicht so viel verraten“, schimpfte der Trainer der Frankfurter Eintracht und grinste sich eins. War ja nur ein Spaß.

Ein kritisches Wort hatte Niko Kovac dann doch noch für Danny Blum. „Er soll doch nicht so viel verraten“, schimpfte der Trainer der Frankfurter Eintracht und grinste sich eins. War ja nur ein Spaß. Tatsächlich war auch Kovac voll des Lobes über seinen Flügelflitzer – obwohl dieser nach perfekt gelungener Umsetzung seinen Konterplan öffentlich machte. „Er hat das außerordentlich gut gemacht. Man sieht, was für eine gute Technik und wie viel Tempo er hat. Und er hat auch gut nach hinten mitgearbeitet. Das war ja so ein bisschen sein Problem“, sagte er über den vom 1. FC Nürnberg gekommenen Blum, den er erstmals und etwas überraschend in die Startelf beordert hatte.

Für den 25-Jährigen wiederum war es ein „Einstand, wie man ihn sich wünscht“. Das lag nicht zuletzt an seiner Beteiligung an dem wichtigen 1:1 durch Marco Fabian nach 39 Minuten, mit einem Konter wie aus dem Lehrbuch. „So haben wir es immer wieder trainiert“, berichtete Blum: „Der Torwart wirft den Ball zum Stürmer, der lässt den Ball klatschen auf Szabi (Szabolcs Huszti, Anm. de. Red.), er bringt den Ball zu mir – und dann geht die Post ab.“ Blum setzte sich auf dem linken Flügel noch gegen einen Berliner durch, sauste zwei, drei Schritte vor und drosch den Ball scharf in die Mitte, wo Fabian trefflich vollendete.

„Ich glaube, dass ich das Vertrauen vom Trainer etwas zurück zahlen konnte“, meinte Blum, der dabei nicht nur auf diesen starken Antritt verweisen konnte. Er empfahl sich als Alternative für eine der Außenbahnen, wo zuletzt Mijat Gacinovic und nun auch Haris Seferovic schwächelten und sich Kovac im Fall von Ante Rebic nach dessen Beckenprellung nicht ganz sicher war über dessen Gesundheitszustand. Blum indes hätte am Samstag so oder so gespielt: „Er hat sich das im Training verdient“, betonte Kovac. (mka)

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