Eintracht Frankfurt

David Abraham: „Aller guten Dinge sind drei“

  • VonPeppi Schmitt
    schließen

Marco Russ und Alexander Meier haben ein Pokalendspiel in Berlin schon einmal erlebt. 2006 unterlagen sie mit der Frankfurter Eintracht dem FC Bayern München mit 0:1.

Marco Russ und Alexander Meier haben ein Pokalendspiel in Berlin schon einmal erlebt. 2006 unterlagen sie mit der Frankfurter Eintracht dem FC Bayern München mit 0:1. Lukas Hradecky hat mit Esbjerg im dänischen Pokalfinale gestanden und 2013 gegen Randers FC ebenfalls 0:1 verloren. Der einzige Pokalsieger im Team der Eintracht ist David Abraham. Der Argentinier holte mit dem FC Basel gleich zweimal den Schweizer Cup, 2010 und 2012. Er weiß also, wie es geht. „Aller guten Dinge sind drei“, sagt Abraham, der am Samstag gegen Borussia Dortmund die Eintracht womöglich als Kapitän aufs Feld führen wird. Denn die beiden etatmäßigen Spielführer Russ und Meier werden wohl eher auf der Bank sitzen. Beide Kollegen hätten das Erlebnis Pokalendspiel als „unglaublich“ beschrieben.

Dementsprechend groß ist bei allen Frankfurter Profis die Vorfreude. „Wir wollen die Atmosphäre komplett aufsaugen und den maximalen Erfolg holen“, sagt Abraham. Er träumt davon, den Pokal in den Berliner Nachthimmel zu halten und ihn am Sonntag auf dem Frankfurter Römer den Fans noch einmal zu präsentieren. Damit es nicht bei einem Traum bleibt, haben sich die Spieler eingeschworen, eng zusammenzustehen, in jeder Minute des großen Spiels. Es seien keine der üblichen Sprüche von Fußball-Profis, sondern die feste Überzeugung aller Frankfurter Spieler, „dass wir gute Chancen haben, wenn wir mannschaftlich geschlossen sind, kompakt in der Abwehrarbeit auftreten und alle zusammen verteidigen und angreifen“.

Hört sich ganz einfach an, ist aber gegen den Favoriten aus Dortmund mit seinen Superstars im Angriff ganz, ganz schwer. Angst habe keiner vor Aubameyang, Reus und Co., „nur Respekt“, wie Abraham versichert. Längst haben auch die vielen ausländischen Spieler bei der Eintracht die Bedeutung dieses Spiels verinnerlicht. So weiß der 30 Jahre alte Abraham, dass ihm auch in seiner Heimat genau auf die Füße geschaut werden wird. „Argentinien ist eine Fußballnation, das werden sich die Leute nicht entgehen lassen“, glaubt er, „in ganz Lateinamerika werden die TV-Quoten durch die Decke schießen.“

(pes)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare