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Drei Langzeitverletzte fliegen mit nach Abu Dhabi

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Von: Peppi Schmitt

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Marc Stendera hofft auf bald wieder fröhlichere Zeiten.
Marc Stendera hofft auf bald wieder fröhlichere Zeiten. © Christian Klein ( FotoKlein)

Eintracht Frankfurt startet die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte. Man will an die bisherigen Erfolge anknüpfen.

Dreizehn Tage Weihnachtsurlaub liegen hinter den Trainern und den Profis der Frankfurter Eintracht, wenn an diesem Dienstag um 11 Uhr mit der ersten Übungseinheit ins neue Jahr gestartet wird. Nur für einen Tag müssen sich die Profis, die sich in der Mehrheit in der Wärme von Mexiko, Florida, Spanien oder den Emiraten erholt haben, mit der Kälte in der beruflichen Heimat auseinandersetzen.

Schon am Mittwoch fliegt die große Frankfurter Reisegesellschaft nach Abu Dhabi und bezieht im vornehmen Hotel „Emirates Palace“ bis zum 15. Januar Quartier. Mit dem Ecuadorianer Andersson Ordonez wird ein neuer Spieler mit dabei sein. Zudem kehren noch vier Spieler, die sich lange im Krankenstand befunden haben, zurück zur Mannschaft. Und ein Fünfter steht vor einer baldigen Rückkehr.

Die „Neuen“ aus der medizinischen Abteilung sollen rechtzeitig vor Beginn der Liga, die mit dem Auswärtsspiel am 21. Januar in Leipzig startet, den Konkurrenzkampf erhöhen.

Verteidiger Guillermo Varela (23), der sich am zweiten Spieltag beim Auswärtsspiel in Darmstadt (10. September 2016) einen Bänderabriss im Knöchel zugezogen hatte und kurz Zeit später operiert werden musste, will dem Kollegen Timothy Chandler den Platz als rechter Außenverteidiger streitig machen. Varela sei „voll belastungsfähig“, sagt Mannschaftsarzt Christoph Seeger, „bei ihm sieht alles gut aus.“

Eine ähnliche Prognose stellt der Teamarzt auch für Danny Blum (26), der sich am 5. November beim Heimspiel gegen den 1.FC Köln einen Innenbandriss im Knie zugezogen hatte. Auch Blum, vor der Saison vom Zweitligisten 1. FC Nürnberg gekommen, könne wieder ins Mannschaftstraining integriert werden.

Die Reha ebenfalls abgeschlossen hat Taleb Tawatha (24). Der Nationalspieler hatte sich beim Training mit der israelischen Nationalmannschaft Mitte November schwer verletzt (Anriss des Innenbandes im Knie). Es war schon der zweite längere Ausfall des Neuen aus Haifa, der zu Beginn der Saison wegen eines Leistenbruchs weit zurückgefallen war.

Und da ist ja noch Marco Russ. Nach Krebserkrankung, Operation und Chemo-Therapien versucht der 31 Jahre alte Innenverteidiger seit einigen Wochen wieder den Anschluss zu finden. „Die Ärzte haben grünes Licht gegeben, dass er das Training zunehmend intensivieren kann“, sagt Seeger, „das klappt bisher ganz gut.“ Russ könne sicher noch nicht jede Einheit mit den Kollegen mitmachen, aber er könne im Rahmen des Trainingslagers abwechselnd individuell und im Mannschaftskreis trainieren. Auch Russ wird also mit nach Abu Dhabi reisen.

Marc Stendera dagegen soll seine Reha-Maßnahmen zunächst weiter in Frankfurt absolvieren. Nach einem Kreuzbandriss beim Relegationsspiel in Nürnberg am 23. Mai hat der Mittelfeldspieler zuletzt große Fortschritte gemacht. „Der letzte Check war in Ordnung“, sagt der Teamarzt, „medizinisch hat Marc ebenfalls grünes Licht.“ Nach und nach soll nun die Belastung gesteigert werden.

Als einziger aus dem aktuellen Kader wird Yanni Regäsel auf absehbare Zeit nicht zur Verfügung stehen. Der 20 Jahre alte Verteidiger wurde an der Hüfte operiert und wird wohl bis zum Saisonende ausfallen.

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