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Eintracht blamiert sich beim 1:2 gegen SC Hessen Dreieich

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Branimir Hrgota (Eintracht Frankfurt) stuermt los - 07.03.2017: Hessen Dreieich vs. Eintracht Frankfurt, Hahn Air Sportpark Dreieich
Branimir Hrgota (Eintracht Frankfurt) stuermt los - 07.03.2017: Hessen Dreieich vs. Eintracht Frankfurt, Hahn Air Sportpark Dreieich © Marc Schüler (Marc Schüler/sportpics.de)

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Die Frankfurter Eintracht hatte eine gute Mannschaft mitgebracht zum Freundschaftsspiel beim SC Hessen Dreieich. Aber diese Mannschaft hat schlecht gespielt, sehr schlecht. Und so war es durchaus verdient, dass der Tabellenführer der Hessenliga, die vom ehemaligen Eintracht-Profi Rudi Bommer trainierten Dreieicher den Bundesligisten mit 2:1 (1:0) besiegte. Mario de Maria und Loris Weiss trafen zur 2:0-Führung für die Gastgeber, Mijat Gacinovic gelang nur noch der Anschlusstreffer. "Wir sind maßlos enttäuscht", sagte Assistenz-Trainer Armin Reutershahn, "als Bundesligist muss man viel dominanter spielen, mehr Ballbesitz und viel mehr Torchancen haben."  

Für Frankfurts Trainer Niko Kovac kam es darauf an, dem einen oder anderen aus der zweiten Reihe Spielpraxis zu geben. Zumindest das haute gut hin. Marco Russ führte die Eintracht nicht nur als Kapitän aufs Feld, er spielte auch zum ersten Mal seit seiner Krebserkrankung von Anfang an. "Für mich waren die 90 Minuten sehr wichtig", sagte er nachher. Marc Stendera feierte ein ansprechendes Comeback. Beim Relegationsspiel am 23.Mai letzten Jahres in Nürnberg hatte er sich einen Kreuzbandriss zugezogen, jetzt stand er zum ersten Mal wieder auf dem Platz. Und durchaus nicht nur mit Reservisten Mit David Abraham, Makoto Hasebe, Branimir Hrgota, später auch Omar Mascarell, Michael Hector, Bastian Oczipka, Mijat Gacinovic und Ante Rebic  waren fast alle Stammspieler am Ball. Gefehlt hatten lediglich Taleb Tawatha und Alexander Meier. Der Kapitän plagt sich weiter mit einer Grippe, hat Antibiotika eingenommen. Sein Einsatz am Samstag in München ist fraglich.

  Die Bundesliga-Profis schienen durchaus überrascht vom Niveau der Oberliga-Amateure. Spielerisch gab es keine Unterschiede, in Bezug auf Laufbereitschaft und Zweikampfstärke hatten die Gastgeber vor 2000 Zuschauern im voll besetzten Hahn-Sportpark Vorteile. Die Stammspieler der Eintracht waren nicht wirklich gut, Ausnahme Hasebe, die Reservisten schon gar nicht. So verschuldete Marius Wolf, auf ungewohnter Position rechts hinten eingesetzt, leichtfertig das Führungstor des SC Hessen. Es blieb nicht der einzige Fehler.

(pes)

Dreieich: Jivan (46.Loch) -Opper, Dudda, Gavric, Levaj (46.Kohl)- Alikhil (46.Damm), Mokhtari (46.Schneider), Henrich (46.Taljan)- Amiri (46.Muka), Di Matia, Weiss. 

Eintracht: Lindner - Wolf (64.Cvijetkovic), Russ, Abraham (46.Hector), Zorba - Barkok (61.Blanco-Lopez), Stendera (61.Rebic), Hasebe (46.MAscarell), Besuschkow (61.Oczipka) - Hrgota (46.Gacinvovic), Seferovic.

Zuschauer: 2 000 (ausverkauft).- Tore: 1:0 Di Maria ((39.), 2:0 Weiss (60.), 2:1 Gacinovic (69.)

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