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Eintracht: Abbruch von Leihgeschäft könnte Transferkarussell ins Rollen bringen

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Von: Johannes Skiba

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Erst im Sommer lieh Eintracht Frankfurt Luca Pellegrini von Juventus Turin aus. Der Leih-Deal könnte noch im Januar vorzeitig enden.

Frankfurt – In der Regel beweist Eintracht Frankfurt bei seinen Spieler-Verpflichtungen ein sehr gutes Gespür. In dieser Spielzeit sticht besonders der Transfer von Randal Kolo Muani hervor, der die Erwartungen aller Beteiligten sogar noch übertraf. Das Leihgeschäft von Außenspieler Luca Pellegrini, der von Juventus Turin an den Main wechselte, ist hingegen bislang kein Erfolg. Der Italiener könnte nach Informationen der Bild schon im Januar zurück zu seinem Stammverein kehren.

Bereits im November berichtete Transferexperte Fabrizio Romano auf Twitter, dass es Diskussionen, um einen Abbruch der Leihe gibt. Nun scheinen sich die Vermutungen zu erhärten. Laut des Berichts bleibt dem 23-Jährigen nur noch das Trainingslager in Dubai, um Trainer Oliver Glasner von seinem Können zu überzeugen.

09.12.2022, Fussball Testspiel, XXV Trofeo Bortolotti, Atalanta Bergamo - Eintracht Frankfurt, emonline, emspor, v.l., L
Luca Pellegrinis Weg bei Eintracht Frankfurt könnte bald zu Ende gehen. © Media/imago

Kommt ein neuer Verteidiger zur Eintracht?

Angesichts des straffen Spielplans von Eintracht Frankfurt, die vor einigen schweren und intensiven Aufgaben in der Bundesliga, dem DFB-Pokal und der Champions-League stehen, würde ein Ende des Leihgeschäfts fast schon zwingend eine Nachverpflichtung nach sich ziehen. Zumal mit Jérôme Onguéné ein weiterer Defensiv-Neuzugang in der Rückrunde nicht mehr im Kader SGE stehen wird. Der 25-Jährgie kehrt auf Leihbasis nach Salzburg zurück.

Durch die Verpflichtung eines neuen Innenverteidigers könnte Kristijan Jakic endlich wieder auf seiner angestammten Position im defensiven Mittelfeld auflaufen. In der Hinrunde musste der Kroate, aufgrund einiger Verletzungen seiner Teamkollegen, oft in der Dreierkette aushelfen. Auch wenn Jakic seinen Job gut erledigte, will Glasner ihn lieber im Mittelfeld einsetzten.

Trennung von Pellegrini ist für Eintracht Frankfurt logische Konsequenz

Für Pellegrini ist das Kapitel Eintracht Frankfurt zwar noch nicht offiziell beendet, bislang waren die Leistungen des Italieners jedoch nicht überzeugend. Der Italiener hatte Probleme, sich an das Spieltempo und die hohe Belastung bei der SGE zu gewöhnen. Doch ein halbes Jahr Anlaufzeit ist für eine einjähriges Leihgeschäft zu lang. Der Abschied vom Linksfuß scheint rein sportlich nur logisch zu sein. (jsk)

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