Eintracht Frankfurt muss am 9. Spieltag der Bundesliga bei Union Berlin ran.
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Eintracht Frankfurt bastelt am Kader für die kommende Saison.

SGE

Mittelfeld-Ass von Eintracht Frankfurt vor Wechsel in die Premier League

  • Stefan Krieger
    VonStefan Krieger
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Eintracht Frankfurt bastelt eifrig am Kader für die kommende Saison. Ein Mittelfeld-Star könnte die SGE in Richtung England verlassen.

Frankfurt am Main - Die laufende Saison ist für Eintracht Frankfurt beendet. Mit dem fünften Tabellenplatz kann man bei den Hessen zufrieden sein, auch wenn der Schmerz um den verpassten Einzug in die Champions League noch nicht verklungen ist. Trotzdem freut man sich bei der Eintracht wieder auf internationale Spiele in der Europa League - und man rechnet fest damit, dass die dann auch wieder vor Zuschauern ausgetragen werden können.

Der Aderlass war besonders in der Führungsebene groß. Neben Trainer Adi Hütter, Sportvorstand Fredi Bobic hat auch Sportmanager Bruno Hübner der Eintracht den Rücken gekehrt. Aber auch bei der Mannschaft wird es, wie in jedem Jahr, Änderungen geben. Der Verein hat in den vergangenen Tagen bereits sechs Spieler verabschiedet. Stürmer Luka Jovic (Real Madrid) und Torhüter Markus Schubert (Schalke 04) kehren nach abgelaufenen Leihgeschäften zu ihren Vereinen zurück, der Vertrag mit Linksverteidiger Jetro Willems wurde nicht verlängert. Willems wird es wohl zurück in die Premier League ziehen. Dort war er in der Vergangenheit schon für Newcastle United am Ball.

Eintracht Frankfurt: Nachwuchsspieler verlassen den Verein

Aus dem Nachwuchsbereich erhalten Yannick Brugger, Lukas Fahrnberger und Jabez Makanda Maleko keine neuen Arbeitspapiere. Alle drei waren im vergangenen Sommer aus der eigenen Jugend zu den Profis aufgerückt, blieben jedoch ohne Liga-Einsatz. Ihre Zukunft ist ungewiss.

In der Sommerpause steht eine weitere Entscheidung an. Der Vertrag des Deutsch-Marokkaners Aymen Barkok, Mittelfeldspieler in Diensten der SGE, läuft zwar erst 2022 aus, aber bereits jetzt sollen nach einem Bericht von Sport1 mehrere Vereine aus der Premier League Interesse an einer Verpflichtung des gebürtigen Frankfurters angemeldet haben.

Name Aymen Barkok
Geboren am21. Mai 1998
Geboren in Frankfurt am Main
Bundesligaspiele / Tore Saison 20/2126 / 2
Pokalspiele / Tore Saison 20/212 / 0

Der 23-Jährige kommt bislang auf 75 Pflichtspiele für Eintracht Frankfurt und Fortuna Düsseldorf und hat sechs Länderspiele für die Nationalmannschaft Marokkos absolviert. In der Vergangenheit war es Fredi Bobic nicht gelungen, den Vertrag mit dem Mittelfeldmann vorzeitig zu verlängern. Diese Aufgabe obliegt jetzt dem neuen Sportchef Markus Krösche, der seinen Dienst bei der SGE offiziell am kommenden Dienstag (01.06.2021) antreten wird. Ob die Eintracht allerdings überhaupt Interesse an einer Vertragsverlängerung mit Barkok hat, muss natürlich in Absprache mit Oliver Glasner, dem neuen Trainer der Eintracht, erfolgen.

Eintracht Frankfurt: Höhen und Tiefen im Spiel von Aymen Barkok

So richtig überzeugen konnte Barkok in der Vergangenheit nämlich nicht immer. Gute Ansätze ließ er immer mal wieder aufblitzen, aber zum Stammspieler hat es das Frankfurter Eigengewächs unter Ex-Trainer Adi Hütter am Ende dann doch nicht gebracht. Viel hängt davon ab, welche Spielphilosophie der neue Trainer mit der Eintracht spielen lassen wird. Und auch, was mit den anderen Akteuren aus dem offensiven Mittelfeld der Eintracht geschieht. Denn ob der Japaner Daichi Kamada oder Nationalspieler Amin Younes in der nächsten Saison noch das Trikot mit dem Adler auf der Brust tragen werden, gilt zur Zeit keinesfalls als sicher.

Gut möglich, dass Aymen Barkok die Situation einfach aussitzt und wartet. Im Sommer 2022 ist der Nachwuchsmann mit 24 Jahren eigentlich im optimalen Alter für einen Wechsel - und er könnte den Verein dann ablösefrei verlassen. Was wiederum die Chancen auf ein gutes Handgeld für ihn und seinen Berater nicht schmälern würde. Auch eine Perspektive, wenn es sportlich nicht so optimal läuft. (Stefan Krieger)

 

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